Familien-Sommerurlaub – family summer vacation

Renovation

Ganz kurz ein paar Bilder von unserem Familien-Sommerurlaub, bevor die nächsten Helfer anrücken. Zunächst kam der Papa. Wir hielten uns vor allem in den zukünftigen Frühstücksräumen auf, die nun weitgehend fertig sind. Zu zweit verkleideten wir durch den Badezimmereinbau (frei)-gelegte Rohre und ich wurde endlich mal ins Verspachteln eingewiesen.

I’ll quickly show you some pics of our summer family vacation, before the next helpers will come. First, my dad came. We spent most of the time in the future breakfast rooms, which are mostly renovated by now. We encased open pipes (I hope these are the right words) after the installation of the bathrooms. And I have finally been introduced into spackling. 

1

Die Frühstücksräume wurden dann in der folgenden Woche auch gleich eingeweiht. Es kam nämlich Verstärkung aus mehreren Richtungen: die Mama aus Süden und mein Bruder mit Oma aus östlicher Richtung. Dieser hatte sich diesmal ein Auto geliehen, sodass die Hiltis im Gepäck besser transportiert werden können. Die ideale Gelegenheit, unsere Oma auf dem Weg auch gleich miteinzusammeln.

We inaugurated the breakfast rooms in the following week. We got personal reinforcement from several directions. My mom came from south and my brother and grandmother came from the eastern direction. Lukas rented a car this time, in order to be able to transport all the Hilti machines. The ideal occasion to also pick up our grandmother on the way.

2

Es ging außen los mit den Belägen der verbleibenden Terrasse & des Balkones:

They started outside with the surface of the terrace and balcony: 

3

Als nächstes wurden die Balkonbretter angebracht:

And the rest of the balcony boards have been fixed afterwards:

5.2

Und auch die Oma fühlte sich wohl und half beim Bohnen und Kartoffeln schnibbeln, Äpfel schälen und kochte ein wenig mit mir und gab von ihrem Wissen weiter. Sonst strickte sie fleißig Socken. So eine Oma auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm hat etwas Gemütliches, da waren wir uns alle einig und haben uns über die Gesellschaft gefreut.

And as well our grandmother had a good time, she helped cutting beans and potatoes and cooked with me (I could learn something). She also knitted socks as she does whenever possible. Having a grandma sitting on the terrace under the parasol makes the atmosphere somehow cozy and homelike and we enjoyed the company. 

6

Und ich hab überraschenderweise doch einige (kleine) Kartoffeln geernet. Die haben mich dann für eine Weile beschäftigt gehalten. Aber sie ergaben zusammen mit den Bohnen aus dem Garten ein köstliches Abendessen.

And I could, to my surprise, harvest quite a few (small) potatoes. They kept me busy for a while… but resulted in a great dinner together with the beans from the garden.

7

Und die Männer machten eigentlich den kompletten Außenbereich ganz selbstständig fertig (inkl. Anbringung des Vordachs und der Fensterläden), sodass der Garten jetzt absolut vorzeigbar ist

And the men finished got pretty much all the outside area into order, so that the garden looks really presentable now

8

… während wir Frauen die Mülldeponie mit verschiedenen Hängerladungen unsicher machten. Quasi alles, was beim Aufräumen des Heustadels anfiel.

… while the women visited the landfill site several times with different cargo. 

9.1

Die Fassade von hinten im jetzigen Zustand:

The back of the house as it is now: 

9.2

Wir hatten echt eine schöne Familienzeit. Und es wurde wahnsinnig viel geschafft und das Balkonprojekt, welches vor über einem Jahr begonnen wurde, ist nun fertig gestellt. Darüber bin ich sehr erleichtert. Ich hab meine Familie nur ungern gehen lassen, da für ein paar angenehme Dinge wie gemeinsam Brot backen, Kopfkissen austesten, die Raumplanung der nächsten Gästezimmer besprechen, und gemeinsam joggen gehen leider keine Zeit mehr war. Aber immerhin reichte es zum Italiener und zum Eis essen in Freudenstadt am letzten Abend. Danke für alles!

We had some great family time. And we moved on a lot. The balconies, a project that has been started over a year ago, are finished now! I am so relieved about this.

I didn’t really want to let my family go, though, because we didn’t have time for some pleasant things like baking bread together, testing out pillows, planning the next guest rooms and going for a run together. But at least we made it to eat pizza and have some icecream in Freudenstadt. Thanks for everything!

Volksliedersingen – folk songs singing

Black Forest Lodge

1

Auch wenn meine letzten Blogbeiträge den Eindruck erwecken, ich sei nur am Gärtnern, Radfahren und Singen … das stimmt nicht ganz. Bei der Renovierung des Hauses geht richtig was voran, und in der kommenden Woche wieder mit voller familiärer Unterstützung. Bald mehr dazu.

Nun ein paar Impressionen zu einer ganz schönen Sache, die am vergangenen Freitag zum dritten Mal bei mir stattgefunden hat: das Volksliedersingen. Es war ja früher Tradition, dass man sich in der Garage meines Hauses abends auf ein Bier getroffen hat. Eine schöne Tradition, die ich gerne wiederbeleben wollte. So gab es zwar nicht ganz regelmäßig, aber ab und an schon ein Feierabendbier bei mir. Und als wir neulich beim Frauentreff Volkslieder sangen, kam mir die Idee, beides zu verbinden, nachdem Birgit, die Akkordeonspielerin und wichtigste Dame des Abends meinte, wir könnten soetwas ruhig öfters machen. Und so kam es dazu, dass hier Volkslieder gesungen werden.

Ich kann zwar weder singen noch kenne ich die Lieder, aber das macht nichts. So bin ich sehr unvoreingenommen und es ist mir auch egal, dass Volkslieder nicht bei allen (jungen) Leuten populär ist. Jedenfalls wird das gemeinsame Singen von einigen Ortsbewohnern angenommen und es macht allen Beteiligten großen Spaß.

Bilder von der Veranstaltung im Juli (im Moment findet das Singen ein Mal im Monat statt), die die tolle Stimmung hoffentlich wiedergeben:

Even if you could get the impression from my last blog articles that I am only gardening, mountainbiking and singing … this is not entirely true. The renovation works in the house are moving forward, in the coming week with support from all my family again. I’ll give an update on this soon.

But first, I’d like to write about a very nice event that took place in front of my house / in my garage for the third time last Friday: we sang folk songs. I need to say at this point that many years ago, people used to meet in my garage for a beer. A nice tradition that I started to revive, not regularily, but from time to time. And when the women of the village met some time ago, we sang folk songs. When Birgit, the accordion player and most important lady of the evening mentioned that we could do this regularily, I had the idea to combine both things at my place. And that’s how we started to sing folk songs here.

Neither can I sing nor did I know any of the songs …but I am nonbiased and did not even know that folk songs are not always very popular with (young) folks. But well, people from the village came to sing and they all really seemed to enjoy it very much (me as well).

Some pictures from the July event (we are currently doing it on a monthly basis), that should show the great atmosphere:

2

3

4

Und ein paar Impressionen vom Singen am vergangenen Freitag:

And some impressions from last Friday:

5

6

7

Wir sangen bis zur Nachtruhe:

We sang until sleeping time:

8

Die Nationalhymne (diese Melodie hab ich mir sogar auch schon eingeprägt … aber noch sehr viel zu lernen):

The national anthem (I already know the melody … but I have a LOT to learn):

9

Das ist Leben im Haus. Zu meiner Freude. Sogar die Polen, die die Badezimmer eingebaut und während dessen bei mir gewohnt haben, gesellten sich noch zu uns. Wir sangen für sie das Lied “in einem Polenstädtchen” (auch wenn sie nicht wirklich was verstanden haben). Und beim letzten Mal stimmte zum Beispiel ein vorbeispazierender Seemann mit ein, als wir ein Seemannslied sangen.. Das ist der “Spirit”, den ich mir im Haus gewünscht habe und auch in Zukunft mit den Gästen wünsche.

Life in the house. I really enjoy this. And even the Polish guys who were building the bathrooms (and are therefore living in my house) joined us on Friday. We dedicated a song about a town in Poland to them, even if they did not understad much. Or last time for example, an ancient mariner was Walking by and started to sing with us just when we sang a song about seafaring… That’s the spirit I was hoping to get in the house and that I hope will prevail in the future with my guests!

Mountainbiking mit Nicole und Georg

Black Forest, Sports

Am Sonntag stand ein neuer Punkt auf dem Programm: Mountainbiking im Schwarzwald. Denn es kamen meine gute Freundin Nicole (die ja schon zum 3. Mal hier war) und ihr Freund Georg (ein erfahrener Mountainbiker) zu Besuch. Und die beiden wollten das Biken hier ausprobieren. Da hab ich mich eingeklinkt. Sportler zählen ja zu meinem zukünftigen Klientel und ich könnte mir auch vorstellen, meinen Gästen 1-2 Räder zur Verfügung zu stellen. Von einer sehr netten Firma hier in Freudenstadt hatte ich das Angebot, auch mal ein Mountainbike zu testen. Am letzten Wochenende kam ich darauf zurück und lieh mir ein Mountainbike aus.

Aus den neu ausgeschilderten Touren im Kreis (ein ganz tolles Projekt laut den Experten), suchten wir und die Hirschkopf-Trailtour aus. Und den Anfang von ihr fuhren wir auch.

Nächstes Jahr wird es anders herum sein, dass meine Eltern Radfahren (und ich mich um meine Gäste kümmere):

Last Sunday, a new point has been on the agenda: mountainbiking in the Black Forest. My good friend Nicole (who has already been here for the 3rd time) and her boyfriend Georg (an experienced mountainbiker) visited me. They wanted to try out biking here. And I joined them. Sportspeople are my future clientel. And I think about providing 1-2 mountainbikes to them. A very nice company here in Freudenstadt offered me to test a bike once. And this has been the occasion to do so.

Out of the newly signposted tours in the region (an amazing project according to the experts), we chose the Hirschkopf-trailtour. And we did it … or the beginning of it. 

Next year, it will hopefully be the other way around. My parents will be biking while I care about my guests:

1

Schick sahen Nicole und Georg ja vor allem durch ihre Trikots aus. Mit Sonnenbrillen von Rudy Project hat uns Georg, der beruflich aus der Ecke kommt, ebenfalls ausgestattet. Ich durfte auch eine testen. War überzeugend, mit professioneller Ausstattung fährt es sich gleich noch besser.

Und von meinen beiden Radmodels hab ich auch unterwegs noch einige gute Bilder für meine Webseite schießen können. Auch diese Mission ist nun erfüllt!

Nicole and Georg looked really pretty in their stylish tricots. Georg also provided us with sunglasses by Rudy Project. I coud test one as well. Professional equipment is always an extra boost for the motivation, the glasses definitely convinced me. 

And further, I have been able to shoot some nics pics of my two biking models. Material for the website. So this mission had been accomplished as well.

3

Und gut ausgestattet ging’s dann auf Tour. Zuerst ins Tal nach Klosterreichenbach, und dann wieder aufwärts…

Well equipped, we started our tour. First, we went down to Klosterreichenbach, then up again…

4

um den folgenden Ausblick genießen zu können:

to be able to enjoy this view:

5.1

Dann ging’s richtig los. Es wurde spannend auf den Mountainbiketrails unserer “Tour mit hohem Trailanteil”. Ich hatte gedacht, Trails wären sowas wie normale, vielleicht etwas schmalere Waldwege. Dabei handelte es sich aber um so richtig schmale Wege mit Wurzeln und Steinen… Nicole und ich, wir hatten so unsere Probleme damit. Die folgenden beiden Bilder unterschlagen absichtlich die Stellen, an denen wir geschoben haben. Entsprechend langsam kamen wird voran… Also gefährlich abenteuerlich ist Mountainbiken ja schon irgendwie… aber de Reiz an der Sache kann ich auch sehr gut verstehen. Angst ist beim Downhillfahren ein schlechter Ratgeber. Wenn man sich zu fahren traut, dann macht es richtig Spaß. Und für erfahrene Biker ist das, was wir gesehen haben, ein Paradies. Coole Trails inmitten des schönen Waldes.

Then, it really started. It got exciting on our tour with “a high percentage of mountainbike trails”. I thought, trails would be rather normal forest tracks, maybe a little narrower. This proved not exactly to be true. The trails turned out to be really narrow tracks with many roots and stones… Nicole and I, we had some issues with that. The following two pictures do on purpose not show a situation where we pushed our bicycles. We moved on quite slowly because of that… but I can also understand the charm of mountainbiking. If you dare to just go down and are not afraid, it is fun. And what we saw on Sunday must be paradise for experienced bikers. Cool trails… of course surrounded by the nice forest. THE forest.

5.2

5.3

5.4

Nach einer Pause in der Fischerhütte in Friedrichstal beschlossen wir, die Mountainbiketour nicht wie im Plan zuende zu fahren (genug Trails für einen Tag). Anstatt dessen radelten wir gemütlich nach Freudenstadt, um dort ein Eis zu essen, und dann auf normalen Radwegen heimzufahren. Zufrieden mit der Entscheidung und müde, aber glücklich kamen wir dann gegen Abend daheim an.

After a break in the Fischerhütte in Friedrichstal, we decided not to continue our chosen Mountainbiketour (enough trails for one day), and to return to Freudentadt to have an icecream on the market place. And then to slowly roll home on normal cycle path. We came home in the evening, convinced to have taken the right decision and tired, but happy.

6

Danke, dass ihr trotz Stress im Beruf die Anreise auf euch genommen habt und mich besuchen gekommen seid, Nicole und Geord. Das weiß ich zu schätzen. Und das Mountainbiken hat riesen Spaß gemacht. Und du hast als Trainer und Motivator einen guten Job gemacht, Georg!

Thanks for coming despite challenging work life, Nicole and Georg. I really appreciate that. The mountainbiketour was great. And you did a good job as a trainer and motivator, Georg!

8

Mountainbiken kann man im Schwarzwald wirklich toll. Normal radeln auch. Das habe ich nun ausgetestet und kann und freue mich auf Biker in meiner Lodge. Aber nicht nur das, ich bin wirklich auf den Geschmack gekommen und hoffe, dass das nicht meine letzte Tour auf dem Mountainbike war.

The Black Forest is an ideal place for mountainbiking. For normal biking as well. Now that I’ve tested it, I am looking forward to have bikers in my lodge. But not only that, I really got a taske of mountainbiking and hope that this has not been my last tour.

Mein Gemüsegarten – my vegetable garden

House

Wie ich gestern erklärt habe, hatte ich große Lust, in dieser Saison meinen Gemüsegarten ein wenig zu bepflanzen. Da mir aber bewusst war, dass so ein Gemüsegarten ein sehr zeitintensives Hobby werden kann, habe ich auch von Anfang an gesagt, dass ich es doch recht locker seh, nicht den perfekten Garten brauche und auch nicht am Boden zerstört bin, wenn die Ernte nicht so reich wird. Ich versuch es halt mal, war das Motto.

Was das Gärtnern angeht völlig unbedarft, habe ich auch hier ein wenig Weichenstellung und Hilfe durch Papa angenommen, der ja in der ersten Maiwoche vor Ort war. Und das bringt mich als erstes zu der Geschichte über die Tomaten. Dass ich diese Saison überhaupt meine erste Tomate geerntet und gegessen habe, grenzt an ein Wunder. Eigentlich wollte ich ja gar keine Tomaten, da ich diese als sehr heikle und pflegebedürftige Gewächse in Erinnerung hatte, und ich wollte es ja praktisch angehen. Nun, da laut meinem Vater “das Tomatenhäuschen bei der Oma übrig war”, hat er es einfach mal mitgebracht und wir haben Anfang Mai Tomatenpflanzen in die Erde gesetzt. Die ersten drei Spaziergänger am gleichen Tag reagierten schockiert. Der Kommentar lautete immer: “Wir sind hier nicht am Bodensee” – Tomaten setzt man im Schwarzwald frühestens Ende Mai nach draußen. Nun gut, die Tomaten waren bereits drin. Auch wenn ich mir keine Hoffnungen machte, die erste Nacht hatten sie überlebt, das musste ich gleich am nächsten Morgen nachsehen. UIn der Rolle der Tomatenumsorgerin hatte ich mich im Voraus ja auch überaupt nicht gesehen, aber ich tat es dann doch: die Tomaten bekamen eine Sonderbehandlung, ich umwickelte sie bald mit Folie, um die Überlebenschancen zu erhöhen. Und gegossen hab ich sie auch mindestens jeden 2. Tag, da ja durch das Dach kein Regenwasser in den Boden kommt. Derzeit hängen einige grüne Tomaten an den Sträuchern, und nun mache ich mir doch wieder Hoffnung auf eine Ernte.

As I explained yesterday, I felt like starting my own vegetable garden this season. As I have been aware that such a garden can quickly become a time-consuming hobby, I said from the beginning that I would take it easy. And that I wouldn’t need to have the perfect garden and that I be okay with not getting a rich harvest. I’d just have a try.

Completely clueless with respect to gardening, I did also in this case accept some initial support from my dad who has been here the first week of May. And this leads me to the story about the tomatoes. It’s kind of a wonder that I have even been eating my first tomato this season. Actually, I didn’t want to grow tomatoes in the beginning as I know that they are in need of care and delicate plants. But as “the little tomato house did not serve any other purpose at my grandmother’s house” according to my father, he brought it to my place. And we planted some tomatoes in the garden at the beginning of May. The first people passing by all reacted the same way: they were truly shocked about what we did. The comment was: “We are not at the lake of Constance here”. You don’t plant tomatoes outside until end of May (at the earliest) in the Black Forest. The climate is rougher here. Well, at that point, the tomatoes had already been planted. And even if I did not have any hope, they survived their first night. I did not see myself in the role of the tomato-caretaker in advance, but I still did it: I covered them with foil to enhance their chances of survival. And I watered them every second day, as no rain comes through the roof. There are some green tomatoes on the tomato vines by now, I hope very much that I will be able to harvest them soon.

1.0

Der Garten Anfang Mai:

The garden at the beginning of Mai:

1.3

2

Der Garten im Juni. Es ist nicht alles an Ort und Stelle, aber es wächst.. Zwischen den Kartoffeln links kamen überall Ringelblumen (Erbe aus dem letzten Jahr) und im neu angelegten Blumenbeet rechts schossen noch viele Kartoffelsträucher (auch aus dem letzten Jahr) aus dem Boden.

The garden in June. Not everything grows excatly where it’s supposed to, but things grow. On the left-hand side, marigolds sprang up everywhere between the potatoes (a heritage from last year), and on the right-hand side, potatoes (also from last year) where growing in between the new flower area.

3

Na ja, die Geschichte mit den Kartoffeln ist weniger erbaulich. Da diese ja relativ unkompliziert im Anbau sein sollen, haben wir gleich mal einige Reihen Kartoffeln gepflanzt. Sie kamen ja ganz schön, aber irgendwann kamen auch die Kartoffelkäfer. Und ich hab zu spät reagiert. Auch wenn ich mittlerweile mehr Kartoffelkäfer geerntet habe als ich Kartoffeln ernten werde: Lektion gelernt. Und ich hab versprochen, dass ich nicht aufgebe und im nächsten Jahr einen neuen Versuch starte. Okay, mach ich.

Hier mal ein etwas anderes Vorher-Nachher-Bild 😉 :

Well, the story about the potatoes is unedifying. As they are supposed to be simple to grow, we planted many rows. The plants started to grow nicely, but so did the potato beetles. And I did not react immediately. Despite having collected more potato beetles than I will collect potatoes: it’s okay, lesson learned. And I promised to not give up and have another try next year. I will.

Now a before-after-picture that is a little different 😉 : 

4.2

Nun ein etwas erfreulicherer Anblick:

Now a more pleasing view:

5.2

Der Salat ist ein Traum (und das war der Spinat auch). Keine Läuse, keine Schnecken (bis auf die beiden Köpfe, die den Schnecken ganz zum Opfer gefallen sind). Eine von 4 Kohlrabis wurde auch was. Die anderen sind in der Mitte gesprungen (zu wenig Wasser, wie ich mir habe sagen lassen – sie werden im nächsten Jahr zusätzlich gegossen).

The salad is a dream (and so has the spinach been). No lice, no snails (except the two heads which completely fell victim to the snails). One of 4 kohlrabis is nice, too. The other ones cracked in the middle (too little water, as I have been told. They will get extra water next year).

6

In Bezug auf die Bohnen und Steckrüben habe ich noch große Hoffnungen.

I do have high hopes with respect to the beans and swedes.

9.2

Und bei den Zucchinis sehe ich auch noch ein gewisses Potential.

And I do see some potential in the zucchinis as well.

9.3

Johannisbeeren hatte ich ganz tolle. Nur: mein Plan ging nicht ganz auf. Ich wollte sie bis Donnerstag hängen lassen, damit ich für meinen Besuch am Wochenende einen Kuchen mit frischen Beeren backen kann. Heute musste ich feststellen, dass einige Beeren schon abgefallen waren. Etwas zu spät gekommen bin ich, als ich sie eben geerntet habe. Lektion gelernt (wieder eine).

I had beautiful currants. But: my plan did not work out too well. I wanted to keep them hanging on the bush until Thursday, in order to bake a cake with fresh berries for my guests on the weekend. I realized today that some berries had already fallen off. I have arrived a little too late when I just picked them. Lesson learned (one more).

9.4

9.5

Der Reiz des Gärtnerns – the charm of gardening

Thought

0

Heute habe ich meine erste Tomate aus dem Gemüsegarten gegessen. So klein und unscheinbar sie auch war, sie schmeckte herrlich – so aromatisch und süß. Und dies ist ein Anlass, etwas über’s Gärtnern zu schreiben.

Dass am Ende meiner Wiese ein kleines, eingezäuntes Gemüsegärtchen ist, hat mich von Anfang an begeistert. Letztes Jahr war aber alles noch chaotischer als dieses Jahr, sodass mir sehr schnell klar war, dass das mit dem Gärtnern erst in der nächsten Saison etwas werden würde, wenn überhaupt.

Zunächst sollte ich klarstellen, dass ich in Bezug auf das Gärtnern nicht alles romantisiere. Und mit dieser Einstellung habe ich mich auch nicht an meine ersten praktischen Erfahrungen gemacht, da ich als Kind zumindest aus der Beobachterperspektive durch die Gemüsegärten meiner Eltern trotz generellem Desinteresse an der ganzen Sache etwas mitbekommen habe. Es ist verwunderlich, dass ich Salat mittlerweile so gerne mag, denn eigentlich bin ich was Salat aus dem Garten angeht, aus Kindertagen hochgradig traumatisiert. Der Salat, der nach 10-maligem Waschen immer noch mit einigen Läusen behaftet auf den Tisch kam (und nachdem zuvor die ganzen Schnecken entfernt wurden, aber sicher nicht von mir), ist mir noch bildhaft vor Augen. Niemand außer mir wollte die Läuse sehen, aber sie waren definitiv da! Ich erinnere mich aber auch an sehr angefressene Karotten, voll von Erdklumpen, nach deren stundenlanger Bearbeitung dann noch ungefähr ein Bruchteil an weiter verwertbarer Karotte übrig war. Oder wie meine Mama einen ganzen Tag lang zunächst mit der Ernte einiger Schüsseln Johannisbeeren beschäftigt war, dann mit dem Entfernen der Stiele und schließlich mit dem Einkochen zu Sirup oder Gelee. Ich konnte jedenfalls überhaupt nicht verstehen, wie man seine Zeit freiwillig mit so einem Gemüsegarten verbringen kann, wo die Verarbeitung der rauen Mengen an Erzeugnissen auch schnell zur Verpflichtung wird. Und, das erfahre ich gerade am eigenen Leib,  hier sprechen wir zu alledem ja auch noch von einem Luxusproblem: so eine reiche Ernte heißt ja, dass der Gärtner was richtig gemacht hat…

Lebensmittel, auch Gemüse, wird uns ja im Supermarkt praktisch nachgeschmissen, sie sind im Vergleich zu anderen Dingen spottbillig und dann auch noch im Überfluss vorhanden. Gärtnern ist heutzutage und hierzulande zu einem großen Teil Liebhaberei. Aber warum haben dennoch viele Leute einen eigenen (Gemüse-)garten und warum habe ich insbesondere mit vielen Leuten meines Alters auf dem Jakobsweg über den Wunsch gesprochen, selbst Gemüse anzubauen?

Die erste Antwort habe ich bereits in einem vergangenen Artikel benannt, indem ich thematisiert habe, dass uns in unserer modernen Welt zu so vielem, was wir tun oder konsumieren, der Bezug verloren gegangen ist. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei das Thema Essen ein. Im ersten Schritt kommt die Auseinandersetzung mit dem, was man isst. Und ein paar Schritte weiter (rückwärts), wenn man den größtmöglichen Bezug zu seinem Essen will, lautet die Folge: sein Gemüse selbst säen, wachsen sehen, ernten, kochen und essen. Durch das Gärtnern erhält man im wahrsten Sinne des Wortes den Bezug zur Erde zurück.

Und für den zweiten Antwortpunkt will ich einen Abschnitt aus einem Artikel aus der Zeit nennen, der den Nagel auf den Kopf trifft. So schön kann ich gar nicht formulieren, daher zitiere ich: «Gartenarbeit lehrt Demut und Geduld. Keinem, der jemals zum Spaten griff, bleiben bittere Erfahrungen erspart. Dürre, Platzregen, Schneckenplage oder Wühlmaus-Invasion zeigen dem Menschen, der angeblichen Krone der Schöpfung, eben kurz mal auf, dass er nichts weiter ist als ein Wurm im großen Kosmos der Planeten.«

Und ja, Gärtnern ist schön! Mich zieht es jeden Abend fast magisch in meinen Garten, nicht nur um die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Es macht Freude, den Wachstum der Pflanzen in der Hoffnung diese auch irgendwann ernten zu können, zu beobachten. Und Unkrautjäten und in der Erde herumzuhacken hat etwas Therapeutisches, das bestätige ich hiermit. Wie bei so vielem: das muss man erleben. Als Außenstehende konnte ich es als Kind/Teenager nie verstehen, wie in der Nachbarschaft alle beim ersten Sonnenstrahl in den Garten gerannt sind und das Werkeln dort genossen haben. Oder auch nicht, wie man eine Tomate ganz verliebt anstarren kann, wenn sie aus der eigenen Ernte kommt 😉

Da meine Erzählungen über den Reiz des Gärtnerns nun viel ausschweifender geworden sind als beabsichtigt, werde ich den geplanten Bericht über die Erfolge und Misserfolge in meinem eigenen Garten auf einen weiteren Artikel morgen (oder so) verschieben.

5.3

Today, I have been eating the first tomato from my vegetable garden. As tiny and inconspicuous as it was, it tasted marvellously – so aromatic and sweet. And this is an occasion to write about gardening.

The fact to have a small, fenced vegetable garden area at the end of my meadow, delighted me from the beginning. But as things have still much more chaotic last year than they are this year, I immediately realized that my gardening experience would not start until next season, if at all.

I first should clarify that I am not romanticizung everything with respect to gardening. And I did not start my own vegetable garden with this attitude either, because even despite a general lack of interest for the topic, I did see some things watching my parents and their garden(s). At least from the perspective of an observer. It is astonihing how much I like salad by now, because I am highly traumatized from childhood experiences: I can still vividly see the salad put on the table, yet containing lice after 10 rounds of washing. Nobody, except me, saw them. But they were there! I also remember the carrots, fretted and covered in earth. After an hour-long treatment, only a tiny rest of each carrot remained to be processed for dinner. Or I remember my mom kept busy by the currants for a day: first, she gathered them, then she removed the stems from the berries and then she needed to cook them to syrup or marmelade. I could not understand at all how you can voluntarily spend so much time with a vegetable garden, with the processing of the harvest quickly becoming a duty. And, as I experienced myself this year, we are talking about a luxury problem here: a rich harvest means that the gardener did something right…

Food, as well vegetables, cost (compared to other things) pretty much nothing in the supermarket and are available in abundance. This renders gardening in these days and in these parts a hobby. But why do so many people cultivate their own garden and why have I spoken to so many people of my age on the Camino de Santiago about the wish to grow our own vegetables?

I have already explained the first answer to this in a past article, when I wrote that in our modern world, we have lost the relation to so many things we do and consume. The topic of food takes a central role in this. In a first step, you start to thank about what you eat. And a few steps further (backwards), when you want to have the closest relation possible to your food, you start to seed it yourself, watch it grow, harvest, cook and eat it. Through gardening, you literally get related to Mother Earth again.

And for the second point of my answer, I want to mention an article from the newspaper “Zeit” which hits the nail on the head. I couldn’t say it nicer, that’s why I quote: «Gardening teaches humility and patience. Nobody who ever grabbed the spade has been spared from bitter experiences. Droughts, cloudbursts, snail plagues or an invasions of voles show human beings, the crown of the alleged pride of creation, en passant, that they are no more than worms in the big cosmos of the planets.«

And yes, gardening is beautiful! My garden magically attracts me almost every evening, not only to enjoy the last sunrays of the day. It is delightful to see the plants grow, hoping to harvest them one day. And weeding is therapeutic, I confirm this. And as for most things: you need to experience it yourself. From an outside perspective as a child / teenager, I could never understand how everybody in the neighborhood got outside in the garden with the first ray of sunshine, how they all seemed to enjoy working in the garden. But at that point, I wouldn’t have understood either how you can stare at a tomato that you just picked – in love 😉

As my stories about the charm of gardening have become much longer than intended, I will delay the report of the success and failures in my own garden to tomorrow (or so).

Die Hauswirtschaftsräume – the utility rooms

Renovation

Es geht voran im Erdgeschoss. Und da die Hauswirtschaftsräume, die an den Gang anschließen, in Zukunft nicht mehr schöner, sondern nur voller aussehen werden (ich brauche auch diesen Stauraum), gibt es jetzt auch ein paar Bilder von ihnen in neu renoviertem Zustand.

Das ist der Durchgangsraum. Hier werde ich einen großen Schrank aufstellen und einige Haushaltsdinge lagern:

It’s getting on on the ground floor. As the utilityrooms next to the hallway will not be looking nicer in the furutre, only fuller (I need this storage space as well), I will show some pictures of them as they look renovated. A big cupboard will be mounted here to store utility stuff:

1

Es war viel Arbeit: zunächst die Decke und Wände begradigen, es gab Tür- und Fensterrahmen zu streichen. Das Fenster führt nicht nach draußen. Früher war das mal der Fall, aber nicht mehr, seit in den 60er Jahren ein Anbau an das Gebäude gemacht wurde. Die Entstehungsgeschichte so eines alten Hauses ist daher schon interessant.

It has been some work: evening the ceiling and the walls, painting the frames. By the way, the windows does not lead outside. This has been the case until the building has been extended in the 60ies. The story of such an old house is interesting for reasons like this.

2a

Auch hier konnte ein alter Steinfußboden unter einem Teppich freigelegt werden:

Here as well, an old stone floor with really nice tiles could be laid open from underneath the carpet:

4

Der Bau der neuen Treppe:

Building the new stairs:

5

Der schöne Fliesenboden:

The nice floor:

6

Und nach dem Durchgangsraum noch der Raum für die Waschmaschine und Wäsche, welcher früher die Kornkammer war.

And after the workspace the room for the washing machine and the wash, which used to be the granary.

9

Der nächste Blogbeitrag wird dann aber mal was anderes als Renovierungsbilder zeigen.

The next blog article will probably be about something else than renovation pictures.