The first bike ride

Black Forest, Sports
Bike ride 0

paradise for racing cyclists and mountainbikers

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Radfahrer sind eine andere Spezies, das wird mir jedes Mal bewusst, wenn ich in meinen Laufklamotten gemütlich vor mich hintretend auf dem Rad fahre, mir wohl bewusst, dass ich ein ernstes Problem hätte, wenn ich einen Platten bekommen würde. Ich definiere mich als Läuferin. Dennoch schwinge ich mich von Zeit zu Zeit gerne auf mein Rad. Den größten Vorteil dieser Sportart sehe ich darin, dass man in kürzerer Zeit einfach mehr sehen kann als wenn man zu Fuß unterwegs ist, und trotzdem ist man noch ganz nahe an der Natur. Der letzte Freitag sollte ein wunderschöner Sommertag werden, und deshalb habe ich spontan eine erste Radtour in der Gegend eingeschoben. Wenn ich warten würde, bis ich im Haus mit allen Arbeiten fertig bin, so würde ich die nächsten 10 Jahre nicht raus kommen …

Ich habe mich für die Schwarzwald-Hochstrassen-Tour auf der offiziellen Tourismusseite von Freudenstadt entschieden. Das Ganze war ein Abenteuer (es fing schon damit an, zu einem Punkt zu gelangen, wo ich mit der geplanten Tour starten konnte, da ich nicht direkt auf der Strecke wohne). Aber das war mir wohl bewusst, es läuft nie so ganz reibungslos, wenn ich alleine in einem fremden Gebiet radle, nur mit einer groben Beschreibung der Tour bepackt und ohne richtige Radkarte. Ich verfahre mich öfter mal, oder finde mich auf Wanderwegen oder Schnellstraßen wieder, wo ich mich nicht gerade wohl fühle. Als ich am Freitag nicht mehr genau wusste, wo ich mich befand und zu allem Überfluss auch meinen Ausdruck mit der Routenbeschreibung verloren hatte, tauchte vor mir aber eine Touristeninfo auf, wo ich mir erst mal eine Radkarte der Region besorgt habe. Anschließend habe ich mich im anliegenden Restaurant gestärkt, bevor ich gemütlich durch das hügelige Gebiet heimgeradelt bin. Danach war Businessplan-Schreiben angesagt, das war der Deal, den ich mit mir selbst hatte. Trotz Erschöpfung hab ich mich rangesetzt und geschrieben, bis ich eher unter dem Schreibtisch hing als an ihm zu sitzen, wegen akuter Müdigkeit versteht sich. Die Radtour hat sich aber sowas von gelohnt.

Im Folgenden ein paar visuelle Eindrücke, leider kann ich nichts vom süßlichen Heugeruch in der Luft verschicken (Susi, wie stehen die Chancen, dass du schon auf dem Weg bist um mich zu besuchen, wenn du diese Bilder siehst? 😉 )

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Bikers are a different species – I realize that everytime I find myself on a bike. Wearing my running clothes, pedalling around nicely andcomfortably, and being aware that I’d be in serious trouble should the bike get a flat tyre. I define myself as a runner. But from time to time, I like to go biking as this sports has the big advantage that you get to see a lot more in the same time by still being very close to nature. As last Friday was supposed to be a very nice summer day, I spontaneausly decided to do a first exploration tour by bike. If I wait until I am done with the works at home, I won’t be able to step outside the door for the next years …

I decided to do the “Schwarzwald-Hochstrasse-Tour” described on the official holiday website of Freudenstadt. Simply getting to a point of the tour was an adventure as I don’t live exactly there. The rest of the tour was an adventure as well, I knew it in advance. When I start a bike tour on my own with a simple printout (no cycling map) and no clue of the area, I usually get lost several times, or find myself biking on hiking trails or high speed roads where I do not exactly feel comfortable. But when I had lost my printout map and my way this time, I suddenly came across a tourist information to buy a great map and a restaurant to get some refreshment. No worries. And I enjoyed riding home without any time pressure through the hilly Black Forest. After the tour ( I needed by far more time than suggested on the website), despite feeling exhausted, I wrote on my businessplan. That was the deal I had with myself, no excuse this time. I only stopped and went to bed when I way rather lying under the table than sitting at this because of acute tiredness.

The landscape and views were spectacular! And I enjoyed the tour on this beautiful day smelling the sweet taste of hay all around so much. Here a few impressions (Susi, what are the odds that you are already on your way to visit when you see this? 😉 )

Bike ride 1

after a sharp hill … the Buhlbachsee

Bike ride 2

in the middle of the “Nationalpark Nordschwarzwald”

Bike ride 3

cycling up a serpentine road

Bike ride 4

nature conservation area

Über Materialismus – about materialism

Thought

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Es kommt mir manchmal noch geradezu unwirklich vor, wenn ich durch MEIN Haus laufe und realisiere, dass ich mich in den eigenen vier Wänden bewege. Genauso ergeht es mir, wenn ich draußen in MEINEM Garten sitze, auf MEINEM Grundstück, mit Blick auf MEINE Wiese.

Vor Kurzem noch habe ich für zwei Monate während der Pilgerreise praktisch aus einem Rucksack gelebt. Und ich habe dabei nichts wirklich vermisst, es war auch irgendwie befreiend und so schön einfach und praktisch, immer alles bei sich zu haben. Und davor fand ich es sehr interessant, über den Trend zum Minimalismus zu lesen: keine Zeit und Energie mit Kaufentscheidungen zu verbringen, wenig zu besitzen, um das man sich kümmern muss – das klingt für mich alles sehr plausibel.

Und nun bin ich doch wieder beim Materialismus angelangt. Großes Haus. Eigenes Auto. Und ich kaufe noch oft Dinge aus dem Baumarkt dazu (Baustellenstaubsauger, Akkuschrauber …). Wie passt das zusammen, frage ich mich? Ich habe mir alles nicht aus der Motivation heraus gekauft, möglichst viel zu besitzen. Mir aber einen Lebensstil gewünscht, der als einfaches Leben auf dem Land bezeichnet werden kann. Und seit ich mein Geld in etwas Physisches investiert habe anstatt es auf dem Konto zu lassen, bin ich erleichtert. Insofern passt diese Entscheidung, auch eine Entscheidung praktischer Natur. Und das Haus soll ein offenes Haus sein, ich würde den Platz gerne mit anderen teilen. Autos konnte ich ja noch nie Begeisterung abgewinnen, die waren für mich immer reine Gebrauchsgegenstände (und bisher habe ich nie eines benötigt). Für meinen jetzigen Lebensstil ist ein Auto für sämtliche Einkäufe aber unabdingbar.

Nun, ich gebe zu, es ist etwas anderes, im eigenen Haus zu wohnen – ich genieße es. Und auch für mein Autolein empfinde ich gewisse Sympathien – ich mag ihn, meinen kleinen schwarzen Renault. Und seit ich letzte Woche meine neue Essgruppe frisch gestrichen habe, hänge ich auch zum ersten Mal in meinem Leben an einem Möbelstück.

Und um mir meine eigene Frage zusammenfassend zu beantworten: Mein Herz hängt an nichts von alledem und mein Lebensglück hängt davon auch nicht ab. Ich bin der Meinung, dass es auf ganz andere Dinge wirklich ankommt. Für mich passt es aber insofern, dass es schön ist, wenn ich mich an diesen materiellen Dingen, die ich nicht des Besitzens wegen gekauft habe, aber durch meinen Lebenswandel bedingt nun besitze, freuen kann.

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Sometimes, it still seems somehow unreal to me when I am walking through MY house an I realise, that I am moving within my own four walls. Same situation when I am sitting in MY garden, on MY property, looking at MY meadow.

A short time ago during my pilgrimage, I have been living out of a backpack for two months. And I did not really miss anything, I rather felt liberated and it was so easy and practical to always carry all my belongings with me. Before that experience, I became interested in reading about the trend to minimalism: no need to spend time and energy on buying decisions, possessing little you need to take care of – this all sounds very reasonable to me.

And now I am back into materialism. A big house. A car on my own. And I buy new things in the DIY-store pretty often (e.g. a vacuum cleander for construction sides and a cordless screwdriver). I am asking myself: how does that compare to what I just wrote? Well, I haven’t been buying my new belongings because I wanted to possess as much as possible. But I was longing for a different lifestyle, a simpler life on the countryside to be precise. And now I feel relieved having invested my money into something physical and not keeping it on my bank account. A decision of practical nature to some extend. And my house is supposed to become an open house, where a spirit of sharing prevails. I have never been interested at all in cars (and so far, I have never needed one). But for my new lifestyle, a car to go shopping is indespensable.

Well, I admit that it feels different to be living in my own house – I  enjoy it. And I have also started to like my little black car. And since I have painted my new living room table and chairs last week, I feel attached to furniture for the first time in my life.

To summarise the answer to my own question: I still could life without these things and the luck in my life does not depend on them either. I still think that what matters in life is not related to the things I just mentioned. But it is absolutely fine if I enjoy all the things which I now own because of my new lifestyle, but which I have not bought in order to possess.

Ein greifbares Ergebnis – a tangible result

Renovation, Thought

Tisch 0

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Zufrieden – so lässt sich mein Gemütszustand am Ende eines Tages am besten beschreiben. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst bin ich völlig in eine neue Welt eingetaucht: die des Renovieren eines alten Hauses. Dabei sind so ziemlich alle Tätigkeiten neu für mich und ich lerne unglaublich viel, das ist immer motivierend. Dann bin ich in meinem Handeln komplett frei und mein eigener Chef. Ich kann entscheiden, wann ich was tue und wie, das sagt mir enorm zu. Und der wichtigste Grund, warum mich die Renovierungsarbeiten so faszinieren: am Ende des Tages kann ich das Ergebnis von dem sehen, was ich getan habe. Ein direkter, greifbarer Fortschritt. Und für jemanden wie mich, der zuvor einen Bürojob hatte und viel am Computer gearbeitet hat, ist das eine neuartige Erfahrung. Am Morgen war der Stuhl noch holzfarben, nach zwei Anstrichen ist er weiß. So habe ich diese Woche meiner neuen Essgruppe einen neuen Anstrich verpasst. Und jetzt bin ich überglücklich über die einzigartigen und wunderschönen Möbelstücke in meinem Wohnzimmer.

Gut, nichts ist für immer und irgendwann sehen gestrichene Sachen wieder abgenutzt aus. Aber im Gegensatz zu anderen Hausarbeiten wie Putzen ist Streichen ein dankbarer Job, da sich ein Anstrich in der Regel für eine Weile länger hält, und wir hier von Zeiträumen von Jahren reden und nicht von Tagen.

Und zufrieden wie ich bin starte ich mit vielen weiteren Malerarbeiten in die nächste Woche: von Türrahmen über Heizkörper und Stühle hin zu Wänden wird alles dabei sein.

Tisch 1

Satisfaction – that’s the best word to describe my state of mind at the end of a day. There are various reasons for this. First, I have immersed into an unknown world: the world of renovatig an old house. Pretty much all my activities are new to me and I learn incredibly much, that’s always motivating. Further, I am completely free in structuring my daily activities and my own boss. I can decide when to do what and how to do it, and I appreciate this freedom an awful lot. And the most important reason why I am so fascinated by all the renovation works: at the end of each day, I can see the result of what I have been doing. There is a direct, tangible progess. And this is a different and kind of new experience for somebody like me who had an office job before, working most of the day in front of a computer. In the morning, the chair has still been wooden, after two paints, it is white. This week, I have given my dining table and chairs a new coat. And now I am more than happy about the unique and beautiful furniture decorating my living room.

Okay, nothing lasts forever and at some point the painted things will look used again. But in contrast to other housework like cleaning, painting is a rewarding job, as with respect to ist duration, we are talking about years and not days.

And as satisfied as I am, I will be able to do a lot more painting works in the upcoming week: starting with door frames to radiators, chairs and walls.

Tisch 2

Before

Tisch 3

After

The first run

Black Forest, Sports

First run 1

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Anknüpfend an meinen letzten Beitrag und den Zauber, der jedem Anfang inne wohnt: ich bin im Moment verzaubert, und als begeisterte Läuferin natürlich auch vom ersten Lauf in der neuen Heimat. Das muss ein extra Blogbeitrag wert sein.

Ein Argument für das Laufen, das oft genannt wird ist, dass man es überall tun kann – denn man braucht für diese Sportart relativ wenig Equipment, und dieses ist schnell ein- und ausgepackt. Und einen neuen Ort laufend zu erkunden ist immer wieder eine spannende Erfahrung, da werden mir sicher alle Läufer Recht geben. So richtig spannend ist es für mich natürlich nun, die nahe Umgebung um mein Haus herum zu erkunden. Von zuhause aus kann ich die umliegenden Wiesen, Felder und Feldwege schon in allen Richtungen erblicken.

Ich bin ja seit dem Umzug ständig irgendwie in Bewegung, am Auspacken, Räumen, Putzen, Renovieren …. und auch am Lüften. Ich hab schon im Haus einige Meter zurückgelegt, bis ich morgens die Fenster in allen Räumen geöffnet habe, das ist schon ein halber Dauerlauf, durch die Treppen inklusive Höhenmeter 😉 Jedenfalls merke ich, dass ich leider nicht die Energie habe, so viel zu Laufen wie einst. Und das wird auch so bleiben, da mich das Projekt Haus auf Trab halten wird. Aber dennoch musste der erste Lauf innerhalb der ersten Woche in der neuen Heimat sein. Am Freitag Morgen um Neun habe ich die Laufschuhe geschnürt und bin losgerannt. Allein schon die Freiheit, das zu tun, hat mich in Hochstimmung versetzt. Dann aber auch die Erkenntnis, dass ich nicht mal mehr ein paar hundert Meter laufen muss, bis ich in der Natur bin, sondern diese vor der Haustür beginnt. Ich wohne mitten im schönen Schwarzwald. Frische Luft, Vogelgezwitscher, endlose Waldwege, Sonnenstrahlen zwischen den Tannen hindurch – und das laufend ohne Beschwerden erleben … einfach nur der Hammer!

First run 2

Following up on my last blog post and the magic in every beginning: I am enchanted by this magic at the moment and as a passionate runner, it’s not surprising that my first run in the new home has enchanted me even more. This experience deserves an extra blog post.

An argument often used for running is that you can do it everywhere, as you need relatively little equipment for this sports which is easily packed and unpacked. Exploring a location running is always an exciting experience, I am sure every runner will agree on this. As you can imagine, it is more than exciting for me to start exploring the region around my house. From my house, I can already see the fields and country lanes in all directions.

Since the move, I have been physically active all day long: unpacking, clearing, cleaning, renovating … and letting some air in the building. By opening all the windows in all rooms in the morning and closing them in the evening, I do a workout everyday with hight meters through the stairs 😉

For that reason, I don’t have the energy to run as much as I used to. And this won’t change as the house will keep me busy. Nevertheless, I had to go for a first run last Friday morning at 9 o‘clock. Simply the freedom to do so on a working day let my spirits rise. But also realizing that I don’t even have to walk a few hundret meters until I am in the nature. I am living in the middle of the Black Forest! Fresh air, birds singing, endless trails and sunlight shining between the fir trees – experiencing this running without any pain … simply great!

First run 3

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Poem

Stufen 1

Many Germans who read this might know the poem I am referring to. And some might even know how much I like this piece of German poetry. Hermann Hesse’s famous poem “Stufen” has been with me for a while: It has been read at the celebration of my A-level exam. Afterwards, it decorated the walls of my rooms in Munich and Zurich. I quoted it when I wrote to goodbye email at my last company. And lately, I learned it by heart while walking on the Camino de Santiago. I have repeated it aloud each walking day on the Camino. While writing these lines, I can see myself walking and reciting the lines. Sometimes, I repeated single lines until I felt deeply touched by their meaning (by the way: I think it’s of great value to know a poem by heart, try it out. And it’s easy to learn it while walking as both of your brain sides get activated and are ready to absorb … try it out as well!).

The content of Hesse’s poem fits very well into my life situation again at the moment, as I have always felt in high spirits when starting new somewhere. Let me quote it below. And for the none-native Germans: The content is about the “stairs of life”. The most frequently quoted lines are “and there is a kind of magic in every beginning – which protects us and helps us to live” – so beautiful and true.

 

STUFEN

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)

Stufen 2

One thing after another – my new mantra

Thought

Bank

Wenn man durch mein Haus geht, dann kann man an 1000 Stellen anmerken: Das muss noch was gemacht werden, das muss erneuert werden. Listet man alle nötigen Renovierungsarbeiten auf einmal auf und meint, damit bald (bzw. jemals) fertig sein zu müssen, dann kann das nur zu einem sofortigen Nervenzusammenbruch führen.

Auch ich fühle mich in Anbetracht der Menge an Dingen, die es zu tun gibt manchmal ein wenig erschlagen. Aber da hilft nur das Motto: Eins nach dem anderen – das wird mein Mantra für die nächsten Jahre sein. Werde ich oft wiederholen.

Mein Ansatz: Hart arbeiten, aber auch mal Pause machen. Sich raus in den Garten setzen mit Blick auf die Blumenwiese und nur den Moment genießen: Es ist schön, hier zu sein. Und so einfach, das zu genießen.

Anmerkung zur Namensgebung der Pension: Ihr könnt euch weiter äußern oder abstimmen, ich führe mir alles zu Gemüte. Hab noch keine Entscheidung getroffen.

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If you go through my house, you can observe at a 1000 places: This should be fixed, this must be done at some point… if you were listing all the necessary renovation works at once and thinking that this should soon (or ever) be finished, it could only end in a mental breakdown.

Sometimes, I do feel a little overwhelmed by all the work that is waiting in this house. The attitude that helps: One thing after another – this is going to be my mantra for the next years. I will repeat it very often.

My approach: Work hard, but also allow yourself to make some breaks. To sit outside in the garden with a view on the colorful meadow and enjoy the moment. It’s good to be here. And so simple to enjoy this.

Remark with respect to the naming of the guesthouse: You can still comment or vote, I will read it. I haven’t taken a decision yet.