Der Stand der Dinge & erste Raum – as things stand now & the first room

Renovation

Als ich heute von meinem Morgenlauf zurück kam, hatte ich auf Facebook (!) zwei Buchungsanfragen (Hoi Simone und hoi Lee). Und das waren nicht die ersten … das ist der Wahnsinn. Und wenn ihr mich fragt, ob meine Pension schon offen ist bzw. wann ich eröffnen werde, dann ist das motivierend für mich, die Dinge voranzubringen.

Aber mich beschleicht gerade auch so ein Gefühl, dass ich nicht deutlich und ehrlich genug zum Ausdruck gebracht habe, in was für einem Zustand ich das Haus übernommen habe. Daher informiere ich euch nun einmal darüber. Erstmal, mein Plan ist, nächste Sommersaison, also Juni 2016 zu eröffnen. WENN alles gut geht und nicht Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Ich geb alles, damit es klappt!

Nun ein paar Worte zum Haus: es ist ja so aufgebaut, dass im Erdgeschoss meine Privaträume sind sowie die Gemeinschaftsräume angesiedelt sein werden. Im 1. und 2. Stock sind die Gästezimmer. Derzeit verfügt kein Zimmer über ein eigenes Bad, aber in jedem Zimmer ist ein Waschbecken. Mein derzeitiger Plan ist, einige Zimmer im 1. Stock mit einem eigenen Bad auszustatten – das wird eine größere Sache. Deshalb habe ich mit meinem Heimwerkerdrang ganz am Anfang im 2. Stock mit der Renovierung der Zimmer angefangen. Und jetzt zeige ich euch den Raum, wo ich am weitesten fortgeschritten bin. Auch der erste Raum, den ich ganz allein tapeziert und gestrichen habe. Dann wurde gründlich geputzt – auch der Boden. Und beim Einrichten bin ich noch nicht fertig, habe aber angefangen. Das Bett ist brandneu, genauso wie die total bequeme Matratze. Ich bin schon total entzückt von dem Raum, nun setze ich aber mal die andere Brille auf. In diesem Haus ist noch wahnsinnig viel zu tun, auch größere Sachen, wie die Folgenden:

  • Fenster nach und nach erneuern
  • Balkone erneuern (beides auf den Bildern zu sehen)
  • Außenfassade aufhübschen und neu streichen
  • Terrasse neu machen

Zusammengefasst gab es schon große Fortschritte hier, es bleibt aber noch deutlich mehr zu tun als bereits getan wurde. Mein Haus soll dennoch auch jetzt schon ein offenes Haus sein, ihr könnt gerne vorbeikommen und mich besuchen, einfach Zeit mit mir verbringen (nach August suche ich übrigens auch noch den ein oder anderen Helfer). Im gezeigten Raum kann man schlafen und ganz bald folgen weitere. Ich freu mich über jeden Besuch. Allerdings werde ich nicht morgen die Pension eröffnen ….

Meine Priorität liegt derzeit auf der Planung, auch der Finanzplanung (anstatt Nachttische streichen). Bis nächste Woche wieder meine Familie kommt um meine Privaträume weiterzubringen (Küche & Bad) und ein paar weitere Aktionen in Angriff zu nehmen. Voilà.

Umso mehr hoffe ich, dass ihr auch bei eurer Urlaubsplanung nächstes Jahr noch an mich denkt!

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There were (!) two booking requests on facebook, when I returned from my morning run today (Hoi Simone and hoi Lee). And these were not the first ones … that’s amazing, you make me really happy by asking me if my bed & breakfast was already open and this is incredibly motivating for me to get things going.

Right now, I also get the slight feeling that I might not have been clear and honest enough on how much there is to do in this house.I think it’s time for a post to inform you on the situation here. First of all: My plan is to open the guesthouse next season, in June 2016. IF everything goes well and nothing unforeseen happens. I will do everything I can.

Let me talk a little about the house: On the ground floor will be my rooms and the community rooms. On the first and second floor are the guest rooms. Currently, no room has a bathroom on its own, but there are washbasins in every room. My plan is to equip most of the rooms with a private bathroom on the first floor – not done so easily. On the second floor, however, I would like to leave the room structure as it is. That’s why I started to work on the room renovation up there on my own. And I will show you the most advanced room now. It is also the first room I have wallpapered and painted on my own. I cleaned everything – floors included. Furniture is not finished, but there is a brandnew bed with a supercomfortable matress. And I did some painting. I already love this room, but let’s have an honest view on it now. There are some bigger things to be done renovationwise in the house, you can also see it looking at the pictures:

  • Windows are to be replaced (step by step)
  • Balconies to be renewed 
  • Facade needs to be dealt with
  • Terrasse needs to be redone

So, there has been a lot of progress yet but remains much more to do. My house is already supposed to be an open house: you can soon come to visit and spend some time with me (and by the way, I am also looking for more helpers after August) and already and sleep in this room and very soon other rooms. I’d be more than happy. But I am not close to opening this guesthouse…

My priority is on doing some planning of all this right now, also financially (instead of painting bedside tables). Before family will come again in a week to get my own rooms (kitchen & bathrooms) done and help out in some other corners. Voilà!

I hope so much that you all still think of me for your holiday planning next year!

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Ja, ich bin auch ein wenig meinem neuen Hobby nachgegangen, dem Restaurieren von Möbeln. Malern in blau ist noch spannender als in weiß:

Yes, I also pursued my new hobby a little bit, restaurating old furniture. Painting with blue color is even more exciting than with white colour:

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Nicht erneuert, aber gründlich geputzt:

Not renewed, but cleaned thoroughly:

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Auf diesem Foto geht es weniger um den Ausblick, als euch den Zustand des Balkones (bzw. der Balkone) sehen zu lassen:

This foto was made not to admire the view, but to let you see the state of the balcony:

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Full family support

Renovation

Am vergangenen Wochenende hatte ich volle familiäre Unterstützung, da neben meinen Eltern auch mein Bruder mit zu Besuch kam. Mir macht es ja gar nichts aus, alleine im Haus rumzuwerkeln, da ich mich alleine nie einsam fühle, ABER es ist einfach unglaublich motivierend, wenn es an verschiedenen Stellen im Haus gleichzeitig vorangeht.

Mein Bruder hat erst mal den Rasen gemäht (ein Gebiet, das ich bisher einfach ignoriert hatte) und auch ein paar Lampen aufgehängt und die Balkonerneuerung geplant. Das Mähen war ne ziemlich harte Angelegenheit durch die schöne Wiese mit kniehohem Gras in der Mitte. Aber das Ergebnis hat mich so gefreut: nun kann ich meine Lauf-ABC-Übungen barfuß daheim durchführen. Und es war ein erstes Zeichen an die Nachbarn, dass sich auch am Haus außen was tut. Bisher ist meine Wiese neben den gepflegte Gärten doch sehr aus der Reihe gestochen (die Außenfassade des Hauses tut es natürlich immer noch, aber es ist wie gesagt ein erster Schritt).

On the past weekend, I had full family support in the house with my mom and dad and brother coming over. I don’t mind at all to work all alone in the house as I am the kind of person who never gets lonely being alone, BUT it is so incredibly motivating if four people are working at different corners at the same time and very much is going on very fastly. 

My brother mowed the lawn (something I had simply ignored so far) and did some other tasks like hanging up lamps and planning the balcony renovation. The mowing was a pretty tough job as it included the meadow part with high grass as well. The result made me really happy (even if I have one more regular task to complete on a regular basis from now on), now I can do my running ABC-exercises barefoot at home. And it set a first sign to all the neighbours that the house is taken care of on the outside as well. My meadow kind of stood out between all the neat gardens.

Mähen 1

Mähen 2

Mähen 3

Papa war wie gewohnt in der Küche. Auch wenn er ab und zu kocht und noch öfter Brot bäckt – bei mir in der (zukünftigen) Küche und Noch-Baustelle stehen andere Aufgaben an der Tagesordnung. Die letzten Wochenenden waren Ausräumen, Rohre verlegen, Rohre verputzen und zuspachteln, Wände glätten, tapezieren und malern angesagt. Bis wir gestern endlich die erste Schränke auf- und einbauen konnten. Es geht voran:

My dad was, as usually during the last weekends, in the kitchen. Though he cooks from time to time and bakes bread more often, this is not the case when he is in my (future) kitchen – on the construction site. Clearing out, laying pipes, masoning, painting – there have been a lot of steps until we reached the point to assemble the first cabinets. But we are getting on:

Küche 1

Meine Mama und ich haben uns vor allem den Böden gewidmet. Die Ausrüstung wird immer professioneller (zum Thema Böden putzen mehr in meinem nächsten Beitrag):

My mom and I spend most of the time cleaning the floors. The equipment is getting more  professional (in my next blog post, I will go into detail about the floor cleaning process):

Putzen 1

Und es gab auch ein einfaches aber nettes Familienessen mit Pasta und Wein (ein Foto hab ich davon aber nicht gemacht).

And of course, we also spend some quality family time and had a nice and simply pasta and wine dinner (no picture available).

Der Bezug zu dem, was ich tue und konsumiere – the relation to what I do and consume

Thought

Milch 1

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Ein Grund, warum ich auf’s Land gezogen bin, war die Hoffnung, lokal erzeugte Lebensmittel direkt beziehen zu können. Für die Milch klappt das schon mal. Sogar besser: ich kann mit der Milchkanne zum Bauernhof marschieren, und dort vom Tank wann immer ich will frische Biomilch abzapfen (nicht direkt von der Kuh versteht sich, und die Milch ist mit knapp 4% auch schon etwas vorbehandelt). Mir war die Begeisterung anzusehen, als ich von einer netten Dorfbewohnerin instruiert wurde und zum ersten Mal die Milch abfüllen durfte. Und dieser Geschmack … unglaublich – man muss den Unterschied zur Supermarktmilch einfach selbst schmecken.

Ausschlaggebend für mein Verhalten ist unter anderem, dass ich wieder einen Bezug zu den Dingen bekommen will, die ich tue und konsumiere. Einen besonderen Platz nimmt dabei das Thema Essen ein, da ich Lebensmittel meinem Körper schließlich zuführe. Die Welt hat sich in den letzten Jahren schnell gedreht – zu schnell für meinen Geschmack. So sehr ich einige Aspekte des Lebens in einer globalisierten Welt schätze – die Tatsache, dass man fast eine Wissenschaft daraus machen muss, wenn man etwas kaufen will und sicher sein, dass es nicht vom anderen Ende der Welt kommt und niemand (auch nicht die Erde) dafür ausgebeutet wurde, ist schade. Wir in der industrialisierten Welt sind von den Produktionsprozessen von dem meisten, was wir konsumieren oder benutzen, so weit weg. Und um wieder einen Schritt näher an der Natur zu sein bin ich auf’s Land gezogen. Lokale, saisonale und wenn möglich biologisch angebaute Lebensmittel so direkt wie möglich vom Erzeuger kaufen zu können ist ein Aspekt davon. Wissen, wo die Lebensmittel herkommen. Abgesehen von den oben genannten Gründen bedeutet solches Essen auch viel Lebensqualität für mich.

An dieser Stelle muss ich an ein Gespräch auf dem Jakobsweg mit einer Kanadierin in meinem Alter, Billy, denken. Sie sagte, dass es für die Generation unserer Eltern komisch sein müsse. So ziemlich alle Leute aus ihrer Familie waren Farmer. Ihre Vorfahren und Eltern haben sehr hart gearbeitet, um uns (der neuen Generation) ein besseres Leben ohne diese harte Arbeit zu ermöglichen (Mama, kommt dir das bekannt vor?). Und nun interessiert sich die junge Generation auf einmal brennend für Landwirtschaft oder auch einfach nur den eigenen Gemüsegarten. Billy und ich waren uns einig, dass wir wieder einen Bezug zur Erde haben wollen. Und auf dem Jakobsweg habe ich mit so vielen Leuten meines Alters für das Thema gesprochen, was beweist, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin. Und was die Generation meiner Eltern angeht, erklärt mein Blogbeitrag ein wenig das komische Verhalten der jungen Leute? Alles hat zwei Seiten – vielleicht sind wir naiv und unerfahren, indem wir von Bauernhöfen und Gemüseanbau träumen, und wir wissen nicht, was harte körperliche Arbeit bedeutet – aber dennoch, es gibt bei einigen diesen Wunsch, einen Bezug zum Natürlichen zurückzubekommen.

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One reason why I moved to the countryside is that I was hoping to buy some of my food locally. This already proved to be true for milk. Even better: I have been invited to walk with the milk jug to the farm and get fresh, organic milk from the tank whenever I want to (I wrote from the tank, not from the cow. The milk hence is a little pretreated with almost 4% fat). I got so excited about this when I have been instructed by a nice lady from the village. And the taste of this milk – incredible. You simply need to taste it and the difference to the milk from the supermarket.

One of the drivers of my behaviour is that I want to get related again to the things I do and that I consume. A special subject is food to me, things that I consume and actually put into my body. The world has been turning fast into the last 50 years or so – in some respects too fast, as I claim. As much as I am able to enjoy some benefits of a globalized world – I think that the fact that you need to make science out of buying a product of which you can be sure that it does not come from the other end of the world and that nobody (or the earth) has been exploited for is sad. The production processes of pretty much all things we consume are so far apart from us in the industrialized world. I moved to the countryside to take a step closer to the nature. Buy local food as directly as possible from the producer, and seasonal and organic if possible, is one aspect. See where it comes from. Apart from the reasons I mentioned before, such food means life quality to me.  

At this point, I remember talking to a Canadian woman of my age, Billy, on the Camino de Santiago this spring. She said that it must be strange for our parent’s generation: pretty much all people of her family have a farming background. Her ancestors and parents were working so hard in order to allow us (the new generation) to have a better life, not having to work on a farm any more (Mom, does that sound familiar?). And now, the young people voluntarily start to become interested in farming again or growing their own vegetable. Billy and I agreed that one reason of this is the wish to get related to earth again. I spoke with many people of my age about this subject, full of excitement. That proved me that I am not alone thinking like this. And for the generation of my parents, does this blog post explain the strange behaviour of the young people a little? There are two sides of everything – we might be naive dreaming of farming and gardening, inexperienced and yes, we don’t know that hard physical work – but still, there is this wish in many of us to get related again.

Milch 2

Landleben ist …. – county life means …

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Bäcker

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Landleben ist, wenn der Bäcker zu einem in den Ort kommt. Ein super Service, oder? Sogar direkt vor’s Haus, wenn man ein regelmäßiger Kunde ist. Soweit ist es bei mir aber noch nicht. Netterweise wurde ich aber gleich zum Einzug von einem Nachbarn informiert, dass am Samstag Morgen der Bäckerwagen im Ort hält – um Viertel nach acht ungefähr irgendwo oben im Dorf.  “Da bekomme ich noch einen kurzen Morgenlauf davor unter”, dachte ich mir am letzten Samstag. Da ich am anderen Ende des Dorfes entlanggejoggt bin, hat’s mir nicht ganz bis Viertel nach gereicht, worauf ich aus Angst, meine Brezel zum Frühstück zu verpassen, einen Sprint durch das halbe Dorf eingelegt habe. Wäre nicht nötig gewesen, da der Bäckerwagen doch eher gemütlich von Haus zu Haus fährt. Nun gut – so finde ich nach und nach heraus, wie die Dinge hier laufen. Wo ich Milch herbekomme, weiß ich mittlerweile auch. Und dass ein Mal die Woche ein mobiler Gemüsehändler in den Ort kommt, hab ich ebenfalls herausgefunden. Das ist infrastrukturmäßig ziemlich gut, wie ich finde.

Zurück zum Landleben … was mich am meisten freut, ist die Freundlichkeit der Nachbarn, und wie nett alle zu mir sind, sich bemühen, dass ich mich wohlfühle und mir Willkommensgeschenke und kleine Aufmerksamkeiten vorbeibringen. Mir ihre Hilfe anbieten und Informationen über die Abläufe geben. Das macht das Landleben bisher einfach nur großartig.

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Country life means that the baker comes to you (instead of you going to the bakery). This is a great service, isn’t it? The baker’s car here even stops in front of your house, if you are a regular client. What I am not (yet). I have just been informed that on Saturday mornings, at around a quarter past eight, the baker stops somewhere up in the village. Enough time to do a short morning run, as I thought last week. As I have been running along the other end of the village, this run ended with a sprint through the village, out of fear to miss the baker and my beloved pretzel for breakfast. This wouldn’t have been necessary, as the car drives rather slowly from house to house. Anyway, I find out step by step how things work here. By now, I also know where to get my milk from. And there is a vegetable and fruit car coming to the village as well. Infrastructurewise, everything looks quite good.

Back to the country life …. what makes me most happy is the kindness of neighbours, how nice everybody is to me and trying to help me settle here. I have been given many sweet (welcome) gifts. People offer me their help and give me useful information. That has made makes country life wonderful so far.

Der erste Spaziergang – the first walk

Black Forest

walk 5

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Nachdem ich dem ersten Lauf und der ersten Radtour einen Beitrag gewidmet habe, verdient der erste Abendspaziergang hier auch noch einen extra Beitrag, vor allem nachdem ein paar schöne Stimmungsbilder entstanden sind. Nach einem harten Arbeitstag drinnen entschied ich mich eines schönen und heißen Sommerabends spontan, ein paar Schritte an der frischen Luft zu gehen (ist schon wieder über eine Woche her). Draußen kam mir sofort der Duft von frischem Heu entgegen. Kein Wunder, es gibt ja auch rundherum Wiesen, die alle frisch gemäht wurden. Auf dem Spaziergang kam ich mit drei Nachbaren und Dorfbewohnern ins Gespräch. Und machte die Bekanntschaft mit Herrn N. Als ich zum Fotografieren stehen blieb, fragte er mich, ob ich hier Urlaub mache. Ich antwortete: „Nein, ich wohne hier.“ Und erzählte, welches Haus ich gekauft habe. Der erste Kommentar von ausnahmslos jedem, dem ich das erzähle, ist, wenig verwunderlich: „Da wartet viel Arbeit auf Sie. “ Und ich antworte mit meinem Mantra „eins nach dem anderen“. Herr N. meinte aber auch, dass er mich schon ganz fleißig hat arbeiten sehen im 2. Stock und dass ich das schon schaffen werde.

Zu den Wiesen meinte er, dass die Landbesitzer externe Firmen beauftragen, die das Heu mit ihren Maschinen zu Ballen pressen. Diese kommen dann entweder rund oder eckig gepresst heraus, wenn sie über die Felder fahren. Sehr interessant. Wenn auch banal für andere.

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Having dedicated a post to the first run and bike ride, my first evening walk starting from home deserves a post on its own as well, especially because there are some nice mood pictures from this walk. Having worked inside all day long, I needed to get some fresh air that day (it was already more than a week ago) and spontaneously decided to take a few steps outside. It was a nice and pretty hot summer evening and the smell of hay was all around – thanks to freshly mowed meadows. I ended up talking to and got to know three inhabitants of the village. When I stopped to take some pictures, Mr. N. asked me if I was on holiday here. I answered him: „No, I am living here. “ I told him which house I had bought. The first comment of everybody (no exception) is not surprisingly: „This is gonna be a lot of work. “ And I usually answer with my mantra „one thing after another“. But he also told me that I will be coping with the work, he already saw me working industriously on the second floor.

With respect to the meadows, he told me that the land owners hire external companies to make hay bales out oft he hay with their machines. This happens pretty quickly that thes bales are falling of their trucks – either in a round form or quadratic. I didn’t know that. Interesting. Even though trivial for others.

walk 4

walk 1

walk 2

walk 3

Johannisbeeren aus dem Garten -currants from the garden

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Johannisbeeren

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Am Ende von meinem Garten befindet sich ein abgegrenzter Bereich, wo ein kleines Gemüsegärtchen angelegt ist. Diese Tatsache begeistert mich natürlich. Dennoch ist mir direkt beim Einzug klar geworden, dass es illusorisch ist, dass ich mich mit dem Gärtnern noch in dieser Saison beschäftige. Das Haus hält mich auf Trab, habe ich das bereits erwähnt? 😉 Derzeit bewirtschaftet eine Dame aus der Nachbarschaft den Garten, ihr habe ich auch gleich gesagt, dass sie damit für den Rest des Jahres gerne weiter machen kann. Als ich sie vor Kurzem traf, meinte sie aber, ich könne ruhig die Träuble ernten. Also bin ich umgehend zum ersten Mal bewusst in die Beete gestiegen und habe die roten Johannisbeeren vom Strauch gepflückt. Die Ernte ergab sogar ein ordentliches Schälchen. Und eine Blume als Tischdeko habe ich auch noch abgeschnitten. Was für ein Vergnügen! Johannisbeeren aus dem eigenen Garten … wieder so eines der vielen kleinen Highlights, die ich jeden Tag erleben darf.

Die Johannisbeeren gab’s dann zum Frühstück auf der Terrasse mit meiner monatlich kommenden Lieblingslektüre, die ich mir immer für einen besonderen Moment aufhebe. Wie diesen eben. Übrigens … als ich in der Runner’s World den Laufkalender für Veranstaltungen mit Blick auf einen kleineren Lauf in Baden-Württemberg durchgegangen bin, hätte ich mich fast an meinem Frühstück verschluckt, als ich sah, dass Ende August in Freudenstadt selbst der K30 Run stattfindet. Das ist doch mal ne lokale Laufveranstaltung. 30 Kilometer … ich weiß noch nicht, ob ich dafür in Form sein werde. Im Moment bin ich es jedenfalls nicht. Meine Jogging-Hausrunden sind 4,5 bzw. 6,5 km lang … diese Distanzen sprechen für sich und ich sage gerade allen, die ich treffe, dass ich einfach nur ein wenig laufe, um wenigstens ein gewisses Maß an Grundkondition zu erhalten. Aber reizen würde mich dieses Event ja schon … mal sehen, sag ich da nur für den Moment.

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At the end of my garden, there is a small vegetable garden area. I am of course enthusiastic about this fact. However, I had understood when moving in that it’s illusory to believe that could take care of it this season. The house keeps me busy, did I ever mention that? 😉 At the moment, a lady from the neighborhood is cultivating the garden. I immediately told her that she could keep doing so this year. When I recently met her, she offered me to harvest the „Träuble“ (red currants). Thereupon, I went for the first time intentionally into the vegetable garden in order to collect the little berries from the bush. And I also cut off a little flower decoration for the living room table. What a pleasure! Currants from the own garden … another of these little highlights I am able to encounter on a daily basis!

I ate the currants for breakfast the next morning, on the terrasse with my favourite monthly magazine. I always keep it for a special occasion – one like this. When checking out the running calendar for small runs in the region, I couldn’t believe what I spotted: at the end of August, there will be a K30 Run taking place in Freudenstadt. That’s a truly local running event. 30 kilometres … I am not sure if I will be in shape for this. At the moment, I am definitely not. My standard running routes here are 4.5 and 6.5 k … these figures speak for themselves. And I tell everybody I meet that I just keep running a little in order to keep a basic level of fitness. But I would love to take part in this event …. Let’s see, that’s all I should say for the moment.