The next helper – der nächste Helfer

Renovation

Ich find’s richtig klasse, dass sogar in den Wintermonaten der Helferstrom hier nicht abreißt. Letzte Woche war Bizan, ein Freund von mir aus München, zu Besuch. Er half mir dabei, einen Bereich im oberen Gang zu tapezieren. Leider gibt’s kein Foto vom Tapezieren in Action, aber Bizan hat wirklich mitgeholfen. Und mittlerweile ist der Gang auch schon gestrichen und sieht ganz ordentlich aus (der Standardspruch beim Tapezieren war: “wird ja noch überstrichen”) – obwohl die Abnahme durch die väterlichen Augen noch aussteht.

It’s great that there are still helpers coming to my place despite the wintertime. Last week, Bizan, a friend of mine from Munich, came to visit. He helped me wallpaper one part of the hallway in the upper floor. I unfortunately forgot to take a picture, but he really helped. So that I have already been able to paint it and it looks proper now (the standard comment while wallpapering was: “you’re gonna paint over it anyway”) – only the inspection and approval of my father’s critical eyes are still outstanding.

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Zudem wurde Bizan wie andere Helfer auch vielseitig eingesetzt: bei einem Treffen mit ein paar Afghanen hat er gute Dienste als Dolmetscher geleistet, eine Laufrunde im Wald und eine Runde Schwimmen waren auch drin.

As other helpers, Bizan helped out versatilely: during a meeting with Afghan people, he served as an interpreter. And we went for a run in the forest and a swim in the pool.
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Und Zeit um gemütlich zu essen, und dabei Lebensmodelle und die Probleme der Welt zu diskutieren, war natürlich auch. Zudem hatte Bizan das Privileg, die Testschokolade von Original Beans zu probieren.

And of course we had some time for common meals, whilst discussing life models and the problems of this world. Further, Bizan had the privilege to try out the sample chocolates that Original Beans had sent me recently.

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Die Schokolade von Original Beans ist nämlich die beste (insbesondere die hochprozentigen Sorten mit spannenden Aromen), die ich je gegessen habe. Daher habe ich mir überlegt, meinen zukünftigen Gästen kleine Täfelchen von ihr auf’s Kopfkissen zu legen. Das einzige Problem ist, dass die Schokolade nicht gerade billig ist. Ich werd’s aber ausprobieren und werde mal schauen, inwiefern das wertgeschätzt wird. Anderenfalls will ich einfach so ein paar Tafeln im Rahmen einer kleinen Ladenfläche der Lodge verkaufen.

The chocolate by Original Beans is y favourite ever (especially the high percentage types with interesting flavours). That’s why I would like to place a little table of it on the pillow of every future guest. The only problem is that this chocolate is quite expensive. But I will try it out and see if some people appreciate it. Otherwise, I will simply sell a few tablets in a very small shop area in my Lodge.

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Vielen Dank für deine Hilfe, deinen Besuch und die Bücher, Bizan!

Thanks a lot for your help, your visit an the books, Bizan!

Der erste Schnee(-lauf) – the first snow (run)

Black Forest, Sports

Schnee 4

Der Schwarzwald ist bekannt für schneereiche Wintermonate. Letzten Samstag wurde der erste Schneefall angekündigt. Morgens konnte ich es bei Sonnenschein noch nicht glauben, dass es später schneien würde. Doch der Blick aus dem Fenster am Nachmittag war eindeutig – das sah schwer nach Schnee aus, der auch liegen bleibt:

The Black Forest is famous for snowy winter months. Last Saturday, the first snowfall has been announced. I couldn’t believe that it would snow later this day when the sun shone in the morning. But a glimpse out of the window in the afternoon was conclusive – it looked like snow that would remain (not only a few flakes diappearing again after an hour):

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Mein Verhältnis zum Schnee und Winter ist zwiegespalten: einerseits haben mir bereits viele Leute vorgeschwärmt, wie idyllisch es hier im Winter sei. Andererseits habe ich Respekt vor dem Schnee und Eis im Alltag, insbesondere beim Autofahren (ins Schneeschippen vor dem Haus finde ich mich langsam rein, das ist in Ordnung). Heute habe ich bei einem kleinen Lauf erst mal die weiße Landschaft genossen. Was für ein Traum – ich bin genauso enthusiastisch wie nach meinem ersten Lauf im Juni diesen Jahres in der neuen Heimat. An diesem Punkt lasse ich die Fotos weitersprechen:

My relation to snow is twofold: on the one hand, many people have told me how idyllic everything looks like in winter. On the other hand, I do have respect of the snow and ice in everyday life, especially when it comes to driving my car (I am slowly getting into snow shoveling in front of the house, that’s okay). Today, I enjoyed the beautiful white landscape during a short run. Heavenly – I am as enthusiastic as after my first run in June this year around my new home. I let the pictures keep on talking at this point:

Schnee

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Das neue Badezimmer – the new bathroom

Renovation

Nun ist ein Meilenstein geschafft. Es war ein Großprojekt in der Hand meines Papas und eine interessante Herausforderung für ihn mit tollem Ergebnis: das Einbauen eines Badezimmers für mich. Ein Großteil seines Sommerurlaubs sowie viele Wochenenden verbrachte er eher in einem dunklen Loch als einem Raum sowie im Keller bei den Rohren. Das Resultat lässt aber viel Raum zur Freude, vor allem natürlich mir (ich hatte noch nie ein so schönes und nagelneues Badezimmer).

One milestone has been accomplished now. It has been a big project managed and performed by my dad – an interesting challenge with a great result. I am talking about my new bathroom. He spend most of his summer vacation and many weekens rather in a dark hole than in a room and in the cellar for the pipes. But the result makes us all happy (most of all, I am happy, as I have never had such a nice and brandnew bathroom).

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Die Vorher-Nachher-Bilder sind beeindruckend, denn so sah’s vorher aus:

The before-after-pics are impressive, as it looked like this before:

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Man beachte die Rohre sowie den Ofen im Raum – nicht so ganz zeitgemäß.

The pipes and the oven – not very contemporary.

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Zunächst mussten die alten Gegenstände herausgetragen werden. Dann ging’s ans Fliesen abschlagen. Das war eine gute Aufgabe für meinen Bruder, da er kurz davor war, seinen ersten Job bei Hilti anzutreten.

First of all the old stuff had to be carried out of the room. Then, my brother started to remove the tiles – it was a good job for him and he was pretty motivated as he was about to start to work for Hilti.

Fotos 3

Ein morscher Balken und ein großes Loch in der Wand waren das Zwischenergebnis.

A rotten beam and a big hole in the wall were the interim result.

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Nun verbrachte mein Papa viel Zeit mit dem Erneuern und Verlegen der Rohre (auch im Keller), bevor wieder zugemauert werden konnte. Eine Kunst für sich.

Then, my dad spent a lot of time renewing and laying pipes (also in the cellar), before the wall could be closed with masonry again. An art in itself.

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Nächster Schritt nach dem Mauern: Verputzen. Nach diesem Arbeitsschritt waren die Wände im Bad gerade (wohl in so dem ziemlich einzigen Raum im ganzen Haus) und die Rohre verlaufen nun Unterputz in der Wand (was ich ja fast schade finde, denn den Prozess des Rohreverlegens bekam ich in vollem Ausmaß hautnah mit und das gerade verlegte Rohresystem find eich beeindruckend, ja fast schön ;-)).

Next step after laying bricks: plastering work. After this, the walls in the bathroom were even (probably the only room in the house with even walls) and the pipes are in-wall (I think this is almost a pity, as I observed the whole process of laying pipes and consider the new and precise pipe system as impressive, almost beautiful ;-)).

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Nach dem Einbauen der Keramik der Lackmustest. Ergebnis: die Rohre sind dicht!

The litmus test following the installment of the ceramics. Result: the pipes do not leak.

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Nun folgte das Fliesen. DAS Tool, das enorme Begeisterung hervorruf: der Kreuzlinienlaser.

The tiling followed. THE tool for it: the crossline laser.

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So meisterte mein Papa auch diesen Arbeitsschritt, den er zum ersten Mal selbst ausführte (mein Opa war Fliesenleger).

That way, my dad managed to do this step properly as well, for the first time on his own (my grandpa has been a professional tiler and always took care of this in the past):

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Die Decke wurde auch geebnet und gestrichen, Leitungen verlegt, Armaturen angeschlossen (und ich hab bestimmt auch ein paar Arbeitsschritte zu nennen vergessen). Dann wurde der Boden verlegt und auch noch ausgefugt. Zum Schluss wurden die Ecken ausgefugt. Im Anschluss an alles konnten wir mein Badezimmer am letzten Sonntag Morgen aber ordnungsgemäß mit einem Piccolo einweihen.

The ceiling has also been evened out and painted, cables were laid, and fittings were installed (and I probably forgot to mention a few steps). Afterwards, the floor has been tiled and gouged. In a last step, the corners were gouched. After all this work, we could inaugurate the bathroom last Sunday morning with a glass of champagne.

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Und nun habe ich es bezogen:

And now, I have moved my stuff in and am using it:

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Ich denke es ist klar, wem an dieser Stelle mein Hauptdank gilt.

I think I don’t have to mention explicitly who I mainly thank for realising this project.

Zurück aus New York – back from New York

Sports

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Auch jetzt wo es vorbei ist, kann ich’s manchmal noch nicht fassen: Ich habe eine Reise zum diesjährigen New York Marathon gewonnen. Ich habe an einem Wettbewerb der Firma Bauerfeind teilgenommen, im Rahmen dessen man ein Bild von sich, laufend in einem Flow-Moment einreichen konnte – und ich war die glückliche Gewinnerin (Hier klicken, um das Bild zu sehen)!

Den meisten Läufern sagt der New York Marathon etwas, einer der größten und bekanntesten weltweit. Auch mir hat er etwas gesagt, aber ich habe mich dieses Jahr bewusst für einen anderen Lebensstil entschieden und mir war auch bewusst, dass dieser erst mal keine Fernreisen beinhalten würde … und im gleichen Jahr gewinne ich eine Reise nach New York. Einfach nur UNGLAUBLICH. Und natürlich habe ich für sowas auch mein Haus für eine Woche alleine gelassen (sonst bin ich da im Moment schwer herauszubekommen). Und ich hab ja nicht nur eine Reise gewonnen, nein, ich hab auch tolle Leute treffen dürfen (hi Maria, Sandra, Jörg and Ciça), hatte großartige Fotoshootings (auch nichts gerade alltägliches für mich ;-)) und habe personalisierte Kompressionsstrümpfe bekommen. Vielen Dank, Bauerfeind!

Now that it’s over I still sometimes can’t believe it actually happened: I have won a trip to this year’s marathon in New York as I took part in a competition by Bauerfeind where you could hand in a picture of you running while being in a flow moment – and I have been the lucky winner (Click here for the picture).

Most runners know this marathon, which is one of the largest an most famous ones in the world. I’d heard about it as well, of course. But as I deliberately chose to move to the countryside this year, there were of course no long-distance travels planned within the lifestyle … and in the same year, I win an amazing trip to New York! Just INCREDIBLE. And of course, I left my house on its own for a week for this trip (though it’s hard to get me out of it under normal circumstances). And I did not only win this trip, I further met great people (hi Maria, Sandra, Jörg and Ciça), had incredible photoshootings (nothing usual for me ;-)) and got some personalized compression socks. Thank you so much, Bauerfeind!

Meine Mama träumte schon länger von New York und dem Marathon. Während wir an einem Sommertag in meiner Garage Türen strichen, meinte sie im Spaß, dass ich ihr dafür eine gemeinsame Reise schulden würde. Zwei Wochen später gewann ich meine Reise. Und da alles geklappt hat, kam und lief sie mit und wir verbrachten auch noch 3 Tage nach dem Marathon im lebendigen New York (ohne Marathon-Fokus).

My mom had been dreaming of going to New York and maybe running the marathon quite a while. Once while we were painting doors in my garage, she said joking that I’d owe her a journey together for what she’s doing right now. Two weeks later, I won my trip. This was the occasion, so she joined me (and we spent 3 more days in New York after the race).

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Der Marathon war eine einzigartige Erfahrung (man weiß ja nie im Voraus, wie so ein Marathon wird – den Spruch habe ich mir von dir gemerkt, Karin!). Und ich habe noch nie bei einem so großen Event mit mehr als 50.000 Teilnehmern mitgemacht. Die Atmosphäre war der Hammer und die New Yorker sind einfach unglaublich, was das Anfeuern angeht. Den Marathon selbst fand ich recht hart, nach 2 Bergmarathons und einem Städtemarathon die erste Erfahrung dieser Art, wo ich wirklich gelitten habe zwischendrin. Aber es war auch eine Erfahrung, die für viele Leute normal ist für einen Marathon. Und genießen konnte ich es trotzdem und im Ziel auch lächeln.

The marathon has been a unique experience. I never took part in such a big event (over 50.000 runners!). The atmosphere was indeed gigantic, New Yorkers cheer like nobody else. Wow! The race, though, has been a rather tough experience for me. It was after two mountain marathons and one city marathon the first “really tough” marathon I experienced that included some more suffering. But that was an experience as well as I read so much about this before and never felt like that during a marathon (the man with the hammer and barely being able to walk stairs two days afterwards). And I enjoyed it at the same time and could smile afterwards.

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“Ein Leben” (“One life”) versus “Work-Life-Balance”

Thought
montravail

* Erklärung / explanation

Zu Beginn eine kurze Bemerkung, um Missverständnisse zu vermeiden: Mir ist bewusst, dass ich hier ein für manche Person in einer anderen Situation etwas heikles Thema anschneide. Vollbringt jemand harte Arbeit, weil er eine Familie ernähren muss und verdient dabei kaum ausreichend, dann mag mein Statement etwas unangebracht erscheinen. Aber ich schreibe diesen Blog aus meiner Perspektive, von jemandem, dem immer gesagt wurde: Du hast alle Möglichkeiten und kannst studieren und den Job wählen, den du willst – womit ich mir nicht so leicht tue, auch wenn es ein Privileg ist.

Als ich nach meinem Studium in der Bewerbungsphase war, fand ich das Konzept der Work-Life-Balance schon damals nicht besonders erstrebenswert. Ich war auf der Suche nach einem Job in einem Unternehmen, wo ich alles geben und weiterkommen konnte. Wenn ein potentieller Arbeitgeber damit warb, dass niemand Überstunden mache und um 17 Uhr praktisch niemand mehr im Büro sei, dann empfand ich das nicht attraktiv. Die langen Arbeitszeiten bei meinem ersten Job fand ich dann aber auch nicht lustig – weil mir die Arbeit keinen Spaß gemacht hat. Den Deal als Ganzen (inklusive der Work-Life-Balance) bei meinem zweiten Job fand ich schon eher akzeptabel – nur hat mir auch das nicht gereicht. Mein Ideal wurden die Leute, die ihre Arbeit lieben und das auch ausstrahlen. Und von diesen gibt es einige – zuletzt habe ich das Thema mit einer Buchhändlerin hier in Freudenstadt diskutiert, die vom Privileg erzählte, einer Tätigkeit nachgehen zu können, die man wirklich gerne macht.

Insbesondere auf meinen Reisen bin ich einigen Leuten begegnet, die in ihrem Leben schon 1000 Tätigkeiten nachgegangen sind, viel gesehen und erlebt haben, und dabei ausgeglichen und glücklich und finanziell keine Sorgen zu haben schienen. Auch auf dem Jakobsweg in Frankreich lernte ich einige Herbergsbesitzer kennen, die sich in der Saison einerseits gerne um Pilger kümmerten, aber sich auch rund um ihr Haus verwirklichten und werkelten und sich für eine Reihe anderer Dinge engagierten. Und auch sie alle schienen dabei glücklich und über die Runden zu kommen. Den Wunsch nach solch einem Leben hegte ich auch, zumindest wollte ich es ausprobieren. Und genau das tue ich jetzt. Ich genieße mein „eines Leben“, bei dem ich für mich arbeite und meinen Tag so strukturieren kann wie ich will (oder zumindest mit mehr Freiheiten als bei einem Vollzeitjob). Ich mache einfach jeden Tag an sämtlichen Fronten weiter (Haushalt, Renovieren, Planung des Umbaus, Finanzplanung, Putzen und Kochen für Besuch und Helfer, Sport, Übersetzen, um ein wenig Geld zu verdienen…). Bis jetzt ist mir auch noch nie die Decke auf den Kopf gefallen und das Nie-Fertig-Sein habe ich bei dem großen Haus auch akzeptiert. Ob mir das auch auf Dauer und wenn ich ständig Gäste im Haus haben werde noch so erstrebenswert scheint wie jetzt oder, ob ich doch das Heimkommen und fertig sein nach der Arbeit ein wenig vermissen werde, wird die Zeit zeigen. Für den Moment genieße ich mein buntes Leben und hoffe, dass mein Enthusiasmus für alles erhalten bleibt.

Das Thema mit der Work-Life-Balance versus einer Tätigkeit nachgehen, die einem so begeistert, dass man die Zeit vergisst und alles gibt ist auch in der Unternehmerliteratur ein großes Thema. Kein Wunder, da von Unternehmern in jedem Fall viel Einsatz abverlangt wird (was nicht heißt, dass das für Arbeitnehmer nicht gilt!). Hier das letzte inspirierende Video, das ich zu diesem Thema gesehen habe:

https://www.youtube.com/watch?v=tnxcDOD-NoY

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Let me start with a short comment to prevent misunderstandings: I am aware that I am touching a subject that might be delicate for one or the other person in a different situation. If somebody is working really hard (and maybe has several jobs) to feed a family and hardly makes ends meet, my statement might seem inappropriate. But I am writing this blog from my perspective and background: I have always been told that I had all possibilities, could study and choose any job I wanted – which proved not to be that easy for me, though it is a privilege.

When I start to apply for my first real job after university, the concept of work-life-balance did already at that point not seem particularily appealing to me. I had been searching for a job in a company, to which I could commit in an environment where I could progress. It sounded rather boring to me when a potential employer pointed out that after 5 p.m., nobody would be in the office anymore. Well, it turned out that I did not enjoy the long working hours during my first job either – because I did not like the job. I considered the deal of my second job as a whole (including the work-life-balance) as more acceptable. But not in the long term, as I was searching for more. My ideal have become those people who obviously love what their doing. And I met many of them. I recently spoke about this topic with a bookshop owner in Freudenstadt who told me about the privilege as she considers it to be doing something as a job that you really like.

When travelling, I have spoken to a lot of people who seemed to have done 1000 different activities and jobs, having seen and experienced a lot. And they seemed balanced, happy and not worried about their financial situation. As a pilgrim this winte, I met many French owners of an albergue where the same applied: they liked to meet pilgrims during the season and cared for them, but at the same time they were working around their house and doing their own things. And they seemed to be happy and making enough money to live as well. I wanted to try out the same – something that I am doing right now. I am enjoying my „one life“, working on my own and being able to structure my day as I want (more than with a fulltime job at least). I just keep on working on all fronts every day (household, renovation works, planning the works, finanical planning, cleaning and cooking for visitors and helpers, translating to earn some money…). So far so good, and I have accepted the never-being-finished-fact in the big house. I’ll see if this will hold true in the long run, as well when I will have guests all the time. Or if I will be missing coming home after work and being done for that day with work. For the moment, I keep enjoying my colorful life and hope that my enthusiasm will last.

The topic of the work-life-balance versus pursueing an activity your are fully passionate about and forget about time is a big one in literature on entrepreneurship. This is not surprising as entrepreneurs need to show real involvement in what they are doing (and this does by no means mean that this is not true for employees!). Here the last inspiring video I have watched:

https://www.youtube.com/watch?v=tnxcDOD-NoY

 

* Dieses Foto wurde auf dem Jakobsweg aufgenommen, als ich mit Hervé zusammen ein Stück pilgerte (Merci pour la photo, Hervé) und wir in ein winziges Dorf gelangten. Als wird das Schild mit dem Namen montravail (meine Arbeit auf Deutsch) sahen, mussten wir lachen. Ein älterer Mann trat vor die Tür und ergänzte: „Montravail ist besser als monrepos (meine Ruhe), denn in diesem Fall würde das Schild Richtung Friedhof zeigen.

* This picture has been taken on the Camino de Santiago when I was hiking with Hervé (Merci pour la photo, Hervé!) and we came through a tiny village. We had to laugh when we saw this sign montravail (meaning my work in English“). An elderly men started talking to us when we stopped and made the comment: „Montravail is better than monrepos (my rest), because in this case, the sign would show the direction to the cemetery.