My running love story

Sports

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Wie  ich zum Laufen kam und wie es zu meiner Lieblingsbeschäftigung wurde, darüber habe ich bereits erzählt. Dieses Mal will ich erklären, warum ich das Laufen so liebe. Und in einem dritten Artikel in dieser Reihe werde ich noch irgendwann berichten, warum ich auch gerne an Wettkämpfen teilnehme.

Ich pflege ja zu sagen, dass ich seit 3,5 Jahren eine sehr emotionale Beziehung mit dem Laufsport führe. Die Phase der anfänglichen Verliebtheit hat ganze zwei Jahre angehalten (und damit um ein Vielfaches länger als jede vorhergehende Beziehung, die ich hatte).

Ich glaube, dass das Laufen irgendwie am besten meinem Freiheitsbedürfnis entspricht (bevor ich im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Laufen begann, war ich immer schon gut im Weglaufen, wenn mich jemand oder etwas in meiner Freiheit eingeschränkt hat 😉 ). Man kann so ziemlich überall laufen, wann man will und so schnell oder langsam wie es einem beliebt. Laufen ist zuallererst ein Individualsport und keine typische Teamsportart wie sämtliche Ballsportarten (auch wenn man es in der Gruppe tun kann). Man läuft mit und gegen sich selbst. Laufen kann frei machen –einen nicht allzu steilen Hügel runterzurennen kann sich wie Fliegen anfühlen … leicht und frei.

Wenn um 8 Uhr morgens bereits feststehen soll, dass ein Tag ein guter Tag ist, dann gehe ich direkt nach dem Aufstehen eine kurze Runde laufen. Nachdem ich mich erfolgreich dazu motivieren konnte (direkt nach dem Aufstehen in die Laufklamotten zu schlüpfen und vor die Türe zu gehen kostet mich immer ein wenig Überwindung), geht’s mir immer super. Ich fühle mich voller Energie, lebendig und glücklich. Und wenn ein Tag so beginnt, dann ist es sehr viel einfacher, während des ganzen Tages glücklich und entspannt zu bleiben, komme was wolle. Zudem schmeckt das Frühstück nach einem Nüchternlauf doppelt so gut wie sonst.

Mit „lebendig“ habe ich eben ein Schlüsselwort erwähnt. Wenn ich laufe, fühle ich mich LEBENDIG. Das ist nach dem Wort FREI das treffendste Wort. Lebendig, da mein ganzer Körper aktiv ist. Bei der Laufbewegung wird auch wirklich der gesamte Bewegungsapparat in einer gleichmäßigen Bewegung aktiviert. Den eigenen Körper zu spüren ist natürlich auch immer mit Anstrengung verbunden, aber das ist ein unerlässlicher Teil des Deals. Wie von einigen Studien bewiesen (und von vielen Sportlern bestätigt), wird das Gehirn bei körperlicher Aktivität ebenfalls angeregt. Während des Laufens kommen mir zum Teil tolle Ideen, manchmal plane und strukturiere ich meinen Tag, und manchmal gelingt es mir auch, komplett abzuschalten und den Moment intensiv zu genießen. Dieses „sich lebendig fühlen“ ist einerseits mit der körperlichen Bewegung verbunden, andererseits aber auch mit der Tatsache, dass man draußen an der Natur ist. Nur ich und die Natur um mich herum, das mag ich am liebsten. Denn durch die Natur und die verschiedenen Wettereinflüsse werden weitere Lebensgeister erweckt. Es ist so schön und erfrischend, wenn man spürt, wie einem Regentropfen ins Gesicht fallen – oder den Wind im Rücken zu haben (und den Unterschied bei Gegenwind zu erleben). Die frische Luft morgens an heißen Sommertagen lässt einen anders atmen. Und es ist auch einfach ein unbeschreiblich tolles Gefühl, in Shorts und T-Shirts leicht bekleidet zu rennen, und die Sonne und den Wind direkt auf der Haut zu spüren. Und durch ein unberührtes, schneebedecktes Winterparadies zu traben ist auch genial – ich denke, dass viel von unseren Freuden gleichen Ursprungs sind wie die gemeinhin als kindlich und unbeschwerte bezeichnete Freude –draußen rumzulaufen, sich zu bewegen und zu lachen ist einfach.

Ich liebe also zweifellos den Akt des Laufens, das Puristische daran durch die vollständig natürlichen Bewegungsabläufe und den „Flow-Zustand“, in den man manchmal eintaucht. Ja, und glaube daran, dass wir zum Laufen geboren sind (wie im gleichnamigen Buch zu beweisen versucht wird) und dass es uns glücklich macht. Meine Laufgeschichte bringt wahnsinnig viele Highlights mit sich, einmalige Erlebnisse, spaßige Wettkämpfe, und interessante Begegnungen. Aber natürlich gibt es auch solche Läufe, bei denen es eben einfach nicht so „laufen will“, wenn meine Beine am Boden kleben zu scheinen und ich mich eher wie ein Elefant als wie ein fliegender Vogel beim Bergablaufen fühle. Aber das Gute an einem schweren Lauf ist immer, dass man es hinterher nicht bereuen wird und sehr stolz auf sich sein kann. Und das kann man sich auch währenddessen schon sagen. Meine einzige richtige Krise in meiner Beziehung mit dem Laufen hatte ich letzten Herbst, als ich mein Marathontraining abgebrochen habe, weil es mir beim Training einfach nicht mehr so wirklich gut ging, ich Probleme mit der Wade bekam und auch der Spaß zeitweise nachließ. So habe ich die ehrgeizigen Marathonpläne erst mal an den Nagel gehängt. Aber durch bin ich mit der Sache noch nicht, irgendwann will ich auch das ernsthafte Training wieder aufnehmen, da bin ich mir sicher. Nur, und das ist mir viel wichtiger, ich will (sofern möglich) mein ganzes Leben eine Läuferin bleiben. Und das wegen der Freude an der Sache selbst. Laufen als Lebensstil, als Therapie und einfach als eine der schönsten und natürlichsten Beschäftigungen, die es gibt. Und auf den Titel dieses Beitrags zurückzukommen, ich möchte mein Leben lang eine Beziehung mit dem Laufsport führen (auch wenn sie nicht immer unbedingt so intensiv und emotional bleiben muss).

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I have already been writing about how I started to run and how it became my favourite activity. This time, I want to explain why I love it so much – my personal running love story. In a third article in this row, I will elaborate on why I like to participate in races.

I use to say that during the last 3,5 years, I have had a very emotional relationship with the sports of running. The phase of first infatuation until I have had a first crisis lasted about two years (by far longer than in any relationship that I have had before).

I think that the sports of running kind of meets my need for freedom (before I litterally started to run, I have always been good at running away in the figurative sense as soon as somebody or something restricted my freedom 😉 ). You can run pretty much everywhere, whenever you want, as long and as fast or slow as you want. It is first of all an individual sport and not a typical teamsport like any ball sport (though you can perform it together in a group). You run with and against yourself. Running can set you free – running down a not too sharp hill feels like flying … light and free.

If I want to make a day a great day by 8 o’clock in the morning, I go running directly after standing up. It’s a great feeling afterwards – if I have successfully motivated myself to do this (it’s always a bit hard before you start). But after such a short early morning run, I feel awake, energetic, alive and happy. And with such a start, it’s much easier to remain happy throughout the day. Plus, coffee and breakfast taste twice as good.

Alive is the buzzword I just mentioned. When I run, I feel ALIVE. That’s the best word to describe it (after the word FREE). Alive because my whole body is in motion. And when you run, you truly activate all parts of your body. This feeling the own body is always related to some effort, but this is a indispensable part to also feel so good. As it has been proven by studies (and many people doing sports say so), when you activate your body, your brain is activated at the same time. I sometimes have good ideas while running and other times, I am perfectly able to structure my daily or weekly schedule. And sometimes I am able to disconnect and just enjoy the moment. This „feeling alive“ is on the one hand related to the movement of the body, and on the other hand to being outside and so close to the nature. Just me and the nature – I like that best. Experiencing nature and the influences of the weather awaken the spirits as well. It’s so good and refreshing to feel the raindrops falling on your face, to feel the wind in your back (and the difference when it works against you). The fresh air on summer days in the early morning lets you breathe differently. And it’s amazing to run in shorts and a t-shirt and to feel the sun and the wind directly on your skin. And running through an untouched winter-wonderland is an amazing experience as well – I think much of our joy has the same source as these pleasures related to „childlike“ and „naive“ – running around and moving and laughing is easy.

So, I undoubtedly love the act of running, its pure and natural movements and the flow that you sometimes immerse into during a run. I believe that we are born to run (like stated in the famous book with the same title) and that it makes us happy. During my running story, I have had an awful lot of highlights, amazing runs, fun races and interesting encounters, but of course also some rather bad runs when my legs just didn’t want to get off the ground and I rather felt like an elephant than like a bird „flying downhill“. But the good thing is that you can always tell yourself during a hard run: I will not regret this and feel so proud and good when it’s over. I have had my only serious crisis with running last year, when I trained for a marathon and I just didn’t feel so well with it anymore and got problems with my leg. It wasn’t that fun anymore. So I gave up that ambitious marathon training. I will take it up again at some point, but more importantly, I always want to keep the joy of running – for the fun of the activity itself. As a lifestyle, as a therapy and as one of the most beautiful and natural activities ever. To come back to the title of this article, I want to make this relationship one that lasts my whole life if possible (though I will leave open how intense and emotional it will be).

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P.S.: Wer Motivation für einen Morgenlauf (oder wann auch immer) in Form eines Videos will:

P.S.: This is for those want motivation for a morning run (or whenever you want) in form of a video:

P.S.: Frohe Weihnachten!

P.S.: Merry Christmas!

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Bunte Tapeten – colourful wallpapers

Renovation

So, jetzt gibt’s mal wieder ein paar Bilder. Ich war die letzten Wochen fleißig am Tapezieren. Standardmäßig wird ja weiß gestrichen (deshalb habe ich heute den oberen Gang auch mit Rauhfasertapete tapeziert). Aber bei so vielen Räumen kann ich mich designmäßig ja toll austoben und bin in Bezug auf Tapeten auch richtig mutig geworden. Ich weiß, die folgende Tapete polarisiert. Ich find sie klasse, und man hat bei dem kunstvollen Blumenmuster richtig was zu schauen. Es sind übrigens nur 2 Wände geblümt, die anderen beiden weiß. Und die Möbel werden auch weiß in dem Zimmer. Und wer das gar nicht sehen kann, es gibt auch viele weiß gestrichene Zimmer…

Well, I’m back with a few pictures. I have been wallpapering quite a bit during the last weeks. Normally, the rooms will be painted in white (and therefore I have wallpapered the upper hallway with woodchip wallpaper today). But with so many rooms, I like to become creative designwise, and I have become courageous with respect to the wallpapers. I am aware that the wallpaper I will show first polarizes. I like it and you really can observe a lot of details looking at the floral pattern. By the way, only two out of four walls are coloured, the remaining two are painted in white. And all the furniture will be white, too. And if you can’t see this at all, there will be completely white rooms…

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Bevor es losging, gab es einen Tapezierkurs für Fortgeschrittene:

Before we started, we had an advanced wallpapering course:

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Das erste Zimmer war noch ein Familienprojekt:

The first room was a family project:

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Eigentlich ging es ja hier los mit den Tapeten. In diesem Badezimmer, welches nicht mehr das neueste ist, wollte ich einen Hingucker. Hier haben wir noch zu zweit tapeziert. Voilà:

It actually started here with the colourful wallpaper. In this bathroom which is not the newest, I have been searching for a highlight. We did this in teamwork (2 people). Voilà:

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Ich find sie süß und ihren Zweck erfüllt die Tapete glaube ich auch:

I think this one is cute and serves is purpose:

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Und in die Toilette durfte auch eine neue Tapete die Wände schmücken. Auch hier bin ich total glücklich mit dem Ergebnis. Das war mehr oder weniger mein eigenes Projekt:

And I have also dressed the walls of the toilet with a new wallpaper. I am also really happy with the result in this case. This has more or less been my own project:

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Im Sommer sah’s noch so aus:

It looked like this in summer:

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Und nun ist der Raum so gut wie fertig:

And now, this room is practically finished:

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Eine sehr elegante, blau-weiße Tapete habe ich noch, die eventuell in ein Gästezimmer kommt. Aber der Rest bleibt ganz frisch und neutral in weiß. Ich wiederhole mich, will aber die Tapetenhasser nicht ganz vergraulen in meiner Lodge 😉

I have still one very elegant wallpaper in dark blue and white which will maybe cover the walls of another guestroom. But the rest of the walls will remain in white, fresh and neutral. I know that I repeat myself, but I don’t want to scare away the wallpaper-haters from my Lodge 😉

Nicole war da – Nicole was here

Renovation

Als ich mir gerade mein Haus gekauft hatte, haben mir viele Freunde erzählt, dass sie mich irgendwann besuchen kommen und/oder helfen würden. Ein paar Monate später bin ich schon total entzückt, wie viele Leute bereits hier waren! Bevor die erste Helferin kam, war ich allerdings etwas unsicher, ob ich denn im Schwarzwald wirklich Besuch bekommen würde. Nur bei meinen Eltern, meinem Bruder … und Nicole war ich mir ganz sicher. Nicole kenne ich praktisch schon seit meiner Geburt, und unsere Freundschaft ist somit bald 30 Jahre alt. Nett, oder? Letzte Woche kam sie dann spontan für einen kurzen Besuch hier an. Wir haben in der Garage Betten weiß lasiert und ein anderes Bett im Haus aufgebaut. Auch da hat sich gezeigt, dass wir ein eingespieltes Team sind.

When I had just bought my house, many friends have told me that they would visit some time and / or help me. A few months later, I am already enchanted about how many people have already shown up! But before the first helper came, I have been a little unsure if visitors would come to my place. I have only been sure that my parents, my brother … and Nicole would show up. Nicole and I have known each other since I have been born and our frienship is almost 30 years old by now. Nice, isn’t it? Last week, she turned up for a short visit. We did glaze beds in white in the garage and have build up another bed in the house. It became obvious that we are a well-coordinated team.

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Auch “Holzarbeit” wie das Schild im Hintergrund sagt – aber hier läuft eben alles etwas anders als normal.

Da ich einen Termin in Freudenstadt hatte, wurde auch der schon ewig geplante Stadtrundgang laut dem offiziellen Wegweiser einmal in die Tat umgesetzt. Freudenstadt ist einfach ein nettes Städtchen (dazu wann anders mehr). Der ideale Zeitpunkt für schöne Bilder war’s nicht. Der größte Marktplatz in Deutschland sieht bei Sonnenschein und wenn im Sommer Kinder zwischen den Wasserfontainen spielen etwas schöner aus. Spaß gemacht hat der Rundgang aber trotzdem. Ein gemeinsamer Weihnachtsmarktbesuch hat Nicole’s Abstecher hier abgerundet.

As I had an appointment in Freudenstadt, we put into practice a long-planned project of mine: a tour through Freudenstadt out of the official guide. It is a nice town (I will say more about it another time). It hasn’t been the best time for nice pictures. The largest market place in Germany looks more beautiful in the sunshine and when children are playing between the waterfountains in summer. But the tour was fun anyway. And a visit on the Christmas market completes Nicole’s visit.

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Der Marktplatz mit den Arkaden und schönen Läden rundherum

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Das Rathaus

Seit ich in den letzten Jahren etwas mehr herumgekommen und viele neue Leute kennen gelernt habe, war ich öfter überrascht, wie schnell eine enge Freundschaft entstehen kann – mit manchen Leuten ist man einfach auf einer Wellenlänge und es passt. Aber auf der anderen Seite ist mir auch bewusst geworden, dass Zeit für Freunde ein immer rareres Gut wird (Studium, Beruf, Haushalt, eigene Familie bei vielen..), weshalb die Beziehung zu meinen Schulfreundinnen durch die vielen gemeinsam verbrachten Jugendjahre eine besondere ist. Und ganz speziell: Niemand kann die Freundin ersetzen, die ich schon “seit immer” gehabt habe. Danke, Nicole!

Since I have been moving around a little in the last years and got to know many people, I have often been surprised about how fast a close friendship can develop – you just have that connection with some people and it fits. But on the other hand, I have realized that time with friends becomes a more and more rare good (studies, work, household, the own family for many people..). That’s why the relation to my school friends is a special one through the years we have spent together in our youth. And very particular: Nobody replaces the friend you have had “forever”.  Thanks, Nicole!

Das offene Haus – the open house

Black Forest Lodge, House

Haustür

Als meine Haustüre diesen Herbst ausgehängt und neu gestrichen wurde, mutierte mein Haus im wahrsten Sinne des Wortes zu einem „offenen Haus“. Das erinnerte mich an einen Blogartikel, den ich schon länger im Hinterkopf hatte. Ich sage nämlich gerne, dass mein Haus ein offenes Haus sein soll. Es ist offen für Freunde und Familie, für Helfer, für Besucher, für Nachbarn … und natürlich auch in Zukunft für meine Gäste. Aber auch für Leute aus mehreren der eben genannten Kategorien zur gleichen Zeit – auch wenn es im Moment an vielen Stellen noch einer Baustelle gleicht. So sehr ich manchmal das Bedürfnis habe, alleine zu sein, ich liebe es, wenn in meinem Haus Leben durch die Gesellschaft anderer herrscht. Ich sehe dieses Haus als ein Ort des Austausches und der Inspiration, wo Menschen reden, lachen und diskutieren. Aber wo man sich auch zurückziehen kann, wenn man das Bedürfnis danach hat.

Einen essentiellen Teil nehmen die gemeinsamen Mahlzeiten ein, die ich mit allen etwas länger bleibenden Besuchern einnehme. Einen Abend bei selbstgekochtem Essen und einem Glas Wein zu genießen ist gemütlich. Zudem bringe ich dem ein oder anderen in diesem Rahmen auch gerne meine Motivation für dieses Projekt und was mich antreibt, näher. Und ich habe in den letzten Monaten schon viele grandiose Abende erlebt.

Gegenseitiger Respekt wird wohl die elementare Regel im Haus sein – aber keine Angst, ich plane nicht, an jeder Ecke ein Verbotsschild aufzuhängen 😉

Im gleichen Sinne wie ich es auf meiner Pilgerreise in ein paar Herbergen erlebt habe, kann ich mir auch vorstellen, ab und zu ein gemeinsames Abendessen mit meinen bzw. für meine zukünftigen Gäste anzubieten. Ich würde abens ein Gericht kochen, am Morgen ankündigen, was es sein wird, und dann kann man sich für’s Abendessen eintragen. Ich will aber kein Restaurant mit einer großen Karte spielen. Und um den Druck durch Erwartungen von mir zu nehmen, kann ich mir sogar vorstellen, das auf Spendenbasis laufen zu lassen. Was haltet ihr von dieser Idee? Ich bin gewillt, sie auszuprobieren und zu sehen, ob es sich rechnet und ob wir alle (die Gäste und ich) eine schöne Zeit verbringen.

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When my entrance door has been hung out this fall to be repainted, my house has literally been turned into „an open house“. And I have been reminded of a blog article that I had in mind: I usually say that my house shall be an open house. It is open for family and friends, for helpers, for visitors, for neighbours … and in the future for guests. Also for people from more categories at the same time – even if it is still partly a construction site at the moment. As much as I want and need to be on my own from time to time, I love to have people over and be in a house that is full of life. I see it as a place of exchange and inspiration, where people talk, laugh and discuss. But where people can also retire if they want to.

A fundamental part take common meals that I like to celebrate with whoever visits me and stays for a bit longer. Enjoying an evening with a self-cooked meal and with a glass of wine is nice. And at such an occasion, I also sometimes like to explain my motivation for this project and what drives me. And I already had so many great evenings in this house during the past months.

Mutual respect is probably the basic rule in the house – but don’t worry, I do not plan to hang up many prohibition signs 😉

In the same spirit I have discovered during my pilgrimage at several albergues, I think about offering common evening meals from time to time for all future guests. I would be cooking someting (one meal and I will announce it in advance in the morning) and people can sign up for it. I will not play a restaurant with a big menu. Further, I am thinking about doing this on a donation basis to keep pressure from big expectations from some people away from me. What do you think about this idea? I am willing to give it a try, see if it works out and if we (guests and me) will have a good time.

Haustür 2

The Haustüre bekommt einen neuen Anstrich – the entrance door getting a new coat