Forest Bathing

Black Forest

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Letzte Woche habe ich einen Artikel über einen Wellness-Trend aus Japan gelesen. Er nennt sich “Forest Bathing” , also “ein Bad im Wald nehmen” oder “shinrin-yoku” (森林浴) auf Japanisch (googelt das mal, dazu gibt’s wahnsinnig viele Infos). Dieser Trend oder eher diese Art von Erlebnis passt ziemlich gut in mein Konzept.

Die Aktivität ist recht einfach, und daher auch einfach zu erklären: In den Wald gehen, Zeit dort verbringen, alles was man sieht und hört in sich aufnehmen und die frische Luft einatmen. Klingt irgendwie therapeutisch, und das soll es auch sein.

“Forest Bathing” soll die mentale und physische Gesundheit verbessern. Es wurden sogar mehrere Studien über die positiven Effekte davon, Zeit an der Natur zu verbringen, durchgeführt.

Wirkungen wie Stressabbau, ein besseres Immunsystem, Stimmungsverbesserung, ein gesteigertes Energielevel und besseres Schlaf sollen dadurch festgestellt worden sein. Und die Ergebnisse führen weiter zu einer niedrigeren Cortisolproduktion, einem niedrigeren Puls, einem niedrigerem Blutdruck und einer höheren Aktivität der Nervenzellen. “Waldmedizin” kann laut dieser Studie als eine Art präventive Medizin gesehen werden. Und manche Studien behaupten sogar, dass “Forest Bathing” krebsvorbeugend wirken kann (der Grund hierfür: Bäume produzieren sogenannte Phytonzide, ätherische Öle aus Holz, mit deren Hilfe sie sich selbst vor Bakterien und Insekten schützen – und diese können sich genauso positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken).

Ich bin ein großer Befürworter davon geworden, Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Mittlerweile brauche ich auch meine tägliche Dosis frische Luft – wobei ich als Jugendliche tagelang lesend drinnen verbringen konnte. Wie ihr wohl wisst, liebe ich es, draußen laufen zu gehen. Aber spazieren oder wandern auch – jedes Mal, wenn ich langsamer loslaufe, dann weiß ich zu schätzen, dass ich meine Umwelt bewusster wahrnehme und in mir aufnehme. Daher gefällt mir das Konzept des “Forest Bathing” mit dem Fokus auf dem Wald, der Natur und der frischen Luft auch so gut. Und ich freue mich zu lesen, dass dies ein “Trend” ist – zurück zu den einfachen, natürlichen Dingen. Und ich bin von der positiven Wirkung, Zeit draußen inmitten der Natur zu verbringen, überzeugt.

Auch überzeugt? Ihr könnt auf jeden Fall zu mir kommen um das auszuprobieren! Ich kann die Krebsvorsorge nicht garantieren, aber ich glaube schon, dass ihr euch nach “Forest Bathing” gut fühlen werdet.

Die Bilder wurden während eines Bades im Walde letzte Woche gemacht, an einem recht nebligen Novembertag, zwischen der Zeit des goldenen Herbstes und der Periode, wenn alles schneebedeckt sein wird. Die Natur ist immer schön und die Veränderungen durch die verschiedenen Jahreszeiten, die es hier in Deutschland gibt, sind meiner Meinung nach auch etwas sehr Interessantes und Besonderes.

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Last week, I read an article about a wellness trend coming from Japan. It is called “Forest Bathing” or “shinrin-yoku” (森林浴) in Japanese (you an google it and will find a lot of content on this topic). This trend or rather experience kind of fits very well in to my concept. Let me explain.

The activity is pretty simple, and therefore it’s simple to explain the term “Forest Bathing”: Just go to the forest, spend some there and breathe in the fresh air. Slow down and take your time to pay attention to the sights, smells and sounds of nature. This might sound therapeutical, and that’s what it is supposed to be.

Forest bathing is said to improve people’s physical and mental health. There have even several studies been conducted on the positve effects of spending time in nature.

It starts benefits like stress relief, calmness, improvement of the immune system, mood enhanhecment, increase of energy levels and better sleep. And it goes to lower concentrations of cortisol, lower pulse rate, lower blood pressure and greater nerve activity, “forest medicine” is to be seen as a form of preventative medicine in this respect. But some studies even claim that “Forest Bathing” could even prevent cancer (the reason: trees produce phytoncides, essential oils from wood, to protect themselves from rotting, or being eaten by insects or animals – and these can be beneficial for humans, too).

I have become a big advocate of spending time outside in the nature. I need to breathe fresh air on a daily basis now, even if it’s just for a short walk – whereas when I was younger, I could spend days inside reading books. As you probably know, I love to go running outside. But walking as well – I appreciate it everytime I do it, because it’s slower, I soak up the envirnoments much deeper and see a lot more details around me. Therefore, I really like the concept of “Forest Bathing” with the focus on the forest, the nature, the fresh air. And I am happy to hear about this becoming a “trend” – back to the simple, natural things. And I am convinced of the beneficial effects of spending time outside in the nature.

Are you convinced or not? Anyway, you can come to my place and try it out now! I can’ guarantee the cancer-preventive effects, but I think you will feel good after a forest bathing experience.

Pictures were taken during a forest bath last week, on a foggy November day, after the golden autumn and before everything will be covered in white. Nature is always beautiful and the change of it with the different seasons as we have it in Germany are something very interesting and special in my opinion.

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Das erste “Luxus-Zimmer” – the first “luxury room”

Renovation

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Luxus ist ja relativ … aber bei mir heißt das: das erste Zimmer im mittleren Stock mit eigenem Badezimmer ist fertig! Und es hat auch einen Balkon und zwei Betten mit 1,4m Breite:

Luxury is relative… but in my case it means: the first room in the middle floor with its own bathroom is ready! And it also has a balcony and two beds with 1,4m:

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Die beiden Betten habe ich extra gekauft, der Rest der Einrichtung war mehr oder weniger schon vorhanden, wie der Schreibtisch. Die schönen Holzstühle habe ich geschenkt bekommen und weiß gestrichen (danke, Samuel und Levin. Ich zeig es euch bald in echt, solltet ihr das vorher lesen).

I bought both beds new, but the rest of the interior has already been here or given to me. 

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Die Nachkästchen wurden blau gestrichen und ich hab neue Griffe montiert.

The bedside table was painted in blue and I renewed the silver handles.

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Hakenleisten kann ich mittlerweile selbst bauen und aufhängen (am Schreinern von Kofferbänken bin ich dran, noch nicht 100% erfolgreich bisher).

I am able to make and fix hook racks by now (but still struggling with carpentering benches for suitcases).

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Der Wandbehang…

The wall decoration…

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Und das neue Badezimmer, was nun auch vollständig fertig ist:

And the brandnew bathroom, completely finished now:

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Beim Anbringen der Accessoires und Lampen… es sieht alles so schnell wieder nach Baustelle aus.

You need so many things to fix the accessories and lamps…

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Ein Vorher-Bild habe ich gefunden von diesem Raum:

I found one before-picture:

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Und noch schöner ist der Unterschied hier zu sehen.

And here, the difference is even more striking.

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So schön, wieder ein Zimmer ganz fertig zu haben. Hier konnte ich auch selbst viel tapezieren, streichen, Boden verlegen und einrichten, wodurch ich erst recht einen Bezug zu diesem Zimmer bekommen habe. Wie soll ich es nennen? Für mich ist es ja das Romantik-Zimmer durch die Tapete. Jemand anders (ich weiß nicht mehr wer) fühlte sich durch diese an China erinnert. Ein Blumenzimmer gibt es bei mir ja schon. Und ein enzianblaues Zimmer auch… Vorschläge willkommen.

I am happy to finally have finished another room. And as I could do a lot myself starting with wallpapering and painting, to laying the floor and designing, I do have a relation to this one. How shall I call it? It is somehow the romantic room to me because of the wallpaper. But someone (I don’t remember who said this) felt reminded of China by it. And I do already have a flower room and a gentian-blue room… I am open for suggestions.