Die Langlaufsaison 2017 ist eröffnet!

Sports

In vielen Teilen Deutschlands hat es über’s Wochenende geschneit. Hier im Schwarzwald auf 750 Meter Höhe hat es etwas mehr geschneit… und dabei war auch schöner Pulverschnee, sodass nun die Langlaufloipe gespurt ist.

Gestern habe ich meine Ausrüstung zusammengesucht und eine kurze Runde gedreht. Ich will die Tage nutzen, an denen das Langlaufen möglich ist, um etwas reinzukommen und besser zu werden (ich stand ja letzten Winter zum ersten Mal auf Ski). Jedenfalls hat meine kleine Tour so Spaß gemacht, dass ich die Info von der Loipe kurz weitergeben wollte. Es soll kalt bleiben die nächsten Tage bei einem Mix aus Sonne und Wolken. Wer Lust auf Langlaufen hat, kann spontan vorbeikommen!

It has been snowing in many parts of Germany last weekend. Here in the Black Forest on 750 meters above the sealevel, it snowed a little more intensely…. and it was nice snow so that the cross-country skiing trail has been toed now.

I did search for my equipment and started my first tour yesterday. I want to take advantage of the days when it is possible to do cross-country skiing to get better at it (I have stood on skies for the first time last winter). It was so much fun that I wanted to share the info about the trail here. It is supposed to remain cold during the next days with a mix of sun and clouds. Whoever feels like cross-country skiing can step by!

Das braune Zimmer – the brown room

Renovation

Das nächste Zimmer ist beziehbar: Das braune Zimmer. Oder vielleicht sollte ich es auch das “Braun’sche Zimmer” nennen, für meine Eltern, die beide total auf das Zimmer abfahren und ihrem Namen durch die Liebe zu den Brauntönen alle Ehre machen. Mir schwebte in Bezug auf die Farbwahl ja lang ein hellblaues Zimmer oder ein hellblau-braunes Zimmer vor. Nun habe ich mich aber doch für die Brauntöne alleine entschieden und das hellblaue Zimmer wird wohl nicht realisiert. Dafür ist das Haus als Ganzes von außen aber hellblau geworden 😉

Bei diesem Zimmer mit eigenem, neu eingebauten Bad handelt es sich um das kleinste der Zimmer auf dem Stockwerk. Und ich war mir nicht nur wegen der Farben lange nicht sicher, wie ich es gestalten würde. Erst wollte ich zwei Einzelbetten reinstellen. Das wäre aber sehr voll geworden … und als die Entscheidung für ein Einzelzimmer mit 1,40m-Bett gefallen war, konnte ich mich viel besser mit dem Zimmer anfreunden. Und diese Entscheidung macht auch insofern Sinn, dass ich glaube, dass zu meinem Klientel unter anderem ein paar Alleinreisende und Individualisten zählen werden. Und so habe ich für diese ein passendes Zimmer mit eigenem Bad. Und ich bin auch selbst ganz begeistert, wie gemütlich es geworden ist:

The next room is ready for occupation: The brown room. I had initially thought about light blue colours in this room or a blue-brown mix, but finally went for brown colours only. There will be no light blue room, but as a consolidation for me: the house as a whole has become light blue instead 😉

This room with a new en-suite bathroom is the smallest room on the floor. And not only because of the colours have I been unsure about it for a while: I initially wanted to put two single beds inside. But this would have made this room look too full… when the decision to make a single room and to put a 1,40m-bed inside had been taken, I started to like this room. And I further think that this has been a wise decision as I might attract some individual travellers as well. And now I have a room with and en-suite bathroom for them. And I am enthusiastic about how cozy this room has become: 

Vorher-Nachher:

Before-After:

Das Traumbad:

The dream bathroom:

Beim Renovieren stand das Übliche an: nach dem Badezimmereinbau das Verstecken der Aufputz-Rohre, Wand verkleiden, Verspachteln, Streichen mit Streichputz, Boden erneuern…

The usual renovation process: built-in of the bathroom first, covering the walls, filling works, painting with brush-on plaster, renewal of the floor…

Ein besonderes Detail sind die Kleiderhaken und Türknöpfe, ich ich vorletztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekam und mir schon Sorgen machte, ich würde sie nirgends unterbringen, was allzu schade gewesen wäre:

A special details are the coat hooks I got as a Christmas present. I already worried that I would not find a place for them, what would have been a real pity:

Dem Schrank wurde ein komplett neuer Anstrich verpasst. Besonders der Aufbau und das Nachstreichen haben wieder Nerven gekostet.

Das braune Fell auf dem Stuhl ist ein echtes Schaffell. War eigentlich für oben gedacht, dort wirkte es aber zu dunkel. Und da es in dem Korbsessel so gut passte, wurde es nicht umgetauscht sondern ist nur umgezogen.

The wardrobe has been totally repainted. And mounting it again and painting after repainting cost us some nerves.

The brown fur is real sheepskin. It was supposed to be for upstairs, but it turned out to be too dark there. So it has not been exchanged, it just moved downstairs:

Das Schreibtisch-Plätzchen, auch mit altem Tisch mit neuem Anstrich:

The desk area, also with an old table in a new coat:

Also eigentlich stehe ich gar nicht auf Tattoos. Auf auf die Idee eines Wandtattoos kam ich auch erst, nachdem ich tagelang über ein passendes Bild sinnierte und überhaupt nichts Geeignetes fand. Also fiel die Wahl auf ein dezentes Wandtattoo. Und eine schöne Zeile über einem Bett mit großer historischer Bedeutung: 1963 hielt der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King, welcher sich friedlich gegen Rassismus und für mehr Gleichberechtigung einsetzte, seine bekannte Rede mit dem Titel “ich habe einen Traum”.

Generally speaking, I don’t like tattoos. But after having thought about a nice picture for the room for days and not having found anything, I decided for a discreet wall tattoo instead. Such a nice line above a bed of great historic significance: In 1963, the American civil rights campaigner against racism and for equality, Martin Luther King held his speech “I have a dream”.

Die Befestigung war wieder eine Kunst für sich unter Einsatz von 3 Köpfen, 6 Händen, Fön und Walze. Aber die Aktion ist geglückt, es hängt nun.

Fixing the tattoo has been a new challenge. It took 3 brains, 6 hands, a hairdryer and roller. But we managed it.

Die Zusammenfassung:

The summary:

Und der Ausblick (derzeit auf die Schneelandschaft).

And the outlook (winter wonderland right now).

Dieses Zimmer kann ab sofort über die Webseite gebucht werden! Und als nächstes kommt das graue Zimmer.

This room can be booked from now on via the website! And next, I will present the grey room.

Die Planung für 2017 – planning ahead

Black Forest Lodge

Ein Jahreswechsel ist für mich, wie für viele andere Leute auch, immer der Zeitpunkt, zurückzusehen und Vergangenes zu reflektieren sowie nach vorne zu schauen und Zukünftiges zu planen. 2016 war im Vergleich zu 2015 mit der langen Zeit auf dem Jakobsweg, dem Hauskauf, der Reise zum New York Marathon und dem Einleben in einer komplett neuen Umgebung weit weniger spektakulär. Dafür kann ich aber auf eine Menge kleiner Highlights zurückblicken, wie z.B. das erste Betrachten meines Hauses von Außen mit neuem Anstrich, das Ernten der ersten Tomaten aus meinem Garten, das Erlernen des Umgangs mit einer Säge und Einbauen eines Regales, sowie ganz viele schöne Sommerabende auf meiner Terrasse, gemütliche Gesangsstunden in meiner Garage und Läufe durch den Wald.

Nachdem hier die ersten Tage des Jahres ganz fleißig im Haus gearbeitet wurde, ist nun Zeit, ein wenig über meine Planung für 2017 zu berichten. Es gibt hier immer noch einiges zu renovieren, dennoch bin ich sehr erleichtert, wenn ich das, was bereits passiert ist mit dem Vergleiche, was noch zu tun ist. So will ich dieses Jahr auch auf jeden Fall die Black Forest Lodge offiziell eröffnen. Der Termin ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber der Juni 2017 ist angedacht. Ich kann mir einen Tag der offenen Tür gut vorstellen. Und kurz danach soll es auch noch ein Freundes/Helfer/Beteiligten-Fest geben. Genaueres hierzu werde ich in den kommenden Wochen berichten, wenn die Planung etwas ausgereifter ist.

Bevor ich mir mein Haus gekauft habe, träumte ich von der Schaffung einer Plattform für viele verschiedene Veranstaltungen und von tollen Events, die man durchführen könnte. Als Motivation ist während der Renovierungsphase wichtig, dass ich mich ab und zu daran erinnere. Weinseminar, Backkurs, Fotografieworkshop, Lesewoche, Läuferwoche, Entspannungstage, Käseabend, Kommunikationsworkshop, Waldführung … all das kam mir in den Sinn.

2017 muss alles natürlich erst einmal anlaufen, aber ich plane dennoch erste Veranstaltungen. Im Herbst würde ich gerne ein Weinseminar oder so unterbekommen. Die Übernachtungsmöglichkeit im Haus sehe ich speziell bei diesem Veranstaltungstyp als großen Vorteil an. Und im November kann ich mir eine Lesewoche vorstellen. Die Idee ist, dass Leute, die gerne lesen, bei mir zusammenkommen. Diese werden dann einfach eine Woche Zeit zum Lesen haben. Ohne viel Ablenkung. Aber mit gemütlichen Plätzen zum Lesen. Zudem werden sie von mir bekocht, bei gemeinsamen Mahlzeiten kann man sich austauschen und können auch mal einen Spaziergang an der Natur machen. Es wird einen Ausflug in die Buchhandlung in Freudenstadt geben (in der man sich abends einschließen lassen kann und so Zeit zum Stöbern hat), die Besprechung eines Buches, einen Gedichteabend, ganz toll wäre natürlich eine Lesung … aber das wichtigste ist wie gesagt die ZEIT zum Lesen.

So eine Läuferwoche wäre natürlich eine besondere Herzensangelegenheit für mich, diese muss noch bis 2018 warten, da sie etwas aufwendiger zu organisieren sein wird als sich selbst beschäftigende Leser zu versorgen. Jedenfalls freue ich mich auf viel Leben in meinem Haus, auch im Rahmen von interessanten und lustigen Veranstaltungen.

Und wenn jemand etwas gut kann oder berichten möchte und einen Veranstaltungsort für einen Workshop etc. sucht: wendet euch an mich, ich bin da sehr offen.

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The beginning of a new year is always a time for me to look back and reflect the past and to look forward and to plan the future. 2016 has been much less spectacular for me than 2015, with the pilgrimage on the Camino, the house purchase, the journey to the New York Marathon and the familiarization with completely new surroundings. But I can look back to so many small highlights, like watching the newly painted facade of my house for the first time, collecting the first tomatoes from my garden, learning to saw and to built a shelf,  as well as so many summer evenings outside on my terrace, singing in my garade and running through the woods.

Having worked hard in the house the first days of the year, now is the time to write a little about my plans for 2017. There is still much to renovate, but I feel relieved if I compare what already happened to what still needs to be done. I really want to officially open the Black Forest Lodge this year. The date is not yet really fix, but I am thinking about June 2017. There shall be an open house day. Followed by a friends/helper/involved persons-party. I will tell you more about this once my planning has progressed.

Before buying my house, I was dreaming of creating a platform for many different events. While renovating my house now, it’s good to keep this in mind from time to time to stay motivated. A wine seminar, baking course, photography workshop, reading week, running week, relaxing days, a cheese evening, a communication workshop … all these are ideas for possible events.

Of course, in 2017 everything first needs to get started in my lodge, but I want to plan first events. Like a wine seminar in autumn. I see the accomodation in the house as a great benefit for such a type of event. And in November, I think about a reading week. The idea behind this is that people who loke to read come together at my place. They simply get time to read during a week. Without much distraction. But with nice spaces to read. And I will cook for them and we can exchange during the meals. And have a walk in the nature from time to time. And there will be an excursion to the book shop in Freudenstadt (where you can get locked in at night to have time to browse through the shop), the discussion of a selected book, a poem evening, and a lecture would be really great, too… but as I said TIME to read will be the most important thing. 

A running week would really be a matter of my heart, but this will need to wait until 2018, as the organisation of such an event is much more complicated than to care for book readers who occupy themselves. But to sum up, I am looking forward to much live in my house, also related to interesting and fun events.

And if somebody is good at something or just wants to share something and searches for a location for a workshop etc: contact me, I am very open for these kind of things.

Die Nachweihnachts-Familienzeit – The post Christmas family time

Renovation

Nun schnell ein paar visuelle Eindrücke von dem, was in den letzten Tagen im Haus vorangegangen ist. Nach ein paar gemütlichen Weihnachtstagen, die ich daheim in Igelsberg verbracht habe, rückte nach und nach meine Familie an.

Here are a few visual impressions of what happened in the house during the last days. After a few quiet Christmas days, which I spent at home in Igelsberg, my family arrived little by little.

Zuerst der Papa, der sich bis zur Ankunft des Restes der Familie um das Anschließen von ein paar Heizkörpern kümmerte.

First daddy, who dealt with the radiators in some rooms until the rest of the family came.

Da nicht alle neuen Heizkörper an einem Tag montiert werden konnten und die ganze Anlage vor dem Anbringen neuer Heizkörper entleert werden musste, war es an einem Abend noch kalt im Haus. Zeit für den Ofen und ein Anlass, den Abend in der Küche zu verbringen (ich hab noch am Computer gearbeitet). Wir haben auch darüber gesprochen, wie es wohl zu früheren Zeiten gewesen ist / sein muss, als es noch nicht in allen räumen eine Heizung hab.

As not all new radiators could be mounted in one day and the heating system had to be drained before this, it was still cold in the house on one evening. Time to fire the oven and to spend the evening in the kitchen (I have been working on the computer). We also talked about it has been / must have been, when there was not heating system all over a house.

Er war auch dabei (der Rauch war in der verhältnismäßig kleinen Küche gut zu spüren):

And he joined us as well:

Und dann kamen Mama, Lukas und Isi. Wir Frauen richteten zunächst das braune Zimmer ein, welches nun fast fertig ist.

And then, Mom, Lukas and Isi came. The women furnished the brown room, which is almost ready now.

Bei den Männern hieß es zunächst Verspachteln in einem anderen Raum.

The men started with filling gaps in the walls and ceilings.

Und dann ging es weiter. Bei der Familie weiß ich nie so genau, welche Baustelle Sie ganz autonom als nächstes aufreißt, wenn die Arbeit ausgeht – ich will mich keinesfalls beschweren, denn wenn meine ganze Familie da ist, dann geht so viel mehr voran als sonst. Diesmal kamen mir Stücke aus der Decke von drei Stockwerken darüber auf der Kellertreppe entgegen, als ich vom Einkaufen kam. Damit war das Projekt “Flur im mittleren Stock” eröffnet.  Worauf wir fleißig alle Tapeten auch an den weniger gut zugänglichen Stellen abgelöst haben.

And then, they moved on. When my family is here, I never know exactly what project they are going to tacke next – by no means I want to complain, because when they are here, so much is going on. This time, when I came home from grocery shopping, I just saw pieces of the wall from three floors above on the cellar steps. This meant the opening of the project “hallway on the middle floor”. Then, we continued by removing wallpapers everywhere.

In der Decke wurde ein Wasserschaden von vor langer Zeit begutachtet. Nun geht es nach viel Dreck aber schon wieder aufwärts im Gang und Verspachteln steht auf dem Programm.

There has been a water damage in the ceiling long ago which Lukas is examining. But now, the situation starts to pick up again and filling works are being done there. 

An Silvester blieb diesmal noch Zeit für eine Brotbackaktion:

On New Year’s Eve, there was time to bake bread this time:

Wir hatten neben bzw. während der ganzen “Schafferei” eine wirklich schöne Zeit in der Familie. Danke, Lukas und Isi für’s Vorbeikommen und Mitmachen und Mitdenken! Die Tage geht’s zu dritt weiter – wir sind vor allem im Gang zugange 😉 .

In addition to all the working, or while working, we had a really nice time in the family. Thanks for coming, Lukas and Isi, for helping and caring! These days, the three of us continue – mainly in the hallway.

Die Webseite der Black Forest Lodge ist fertig – the website is ready!

Black Forest Lodge

Heute stelle ich mal kein fertig gewordenes Zimmer vor, sondern präsentiere eine ganz andere Sache: die Webseite der Black Forest Lodge!! Wir arbeiten seit einigen Monaten an ihr und auch hier steckt viel Arbeit drin. Aber nun ist sie so weit, dass ich sie vorstellen und nutzen kann! Ein wichtiges Tool heutzutage, das wurde mir oft gesagt und das sehe ich auch so, umso mehr freue ich mich, dass nun eine präsentable Webseite steht (auch wenn mir gerade ständig was einfällt, das ich noch verbessern kann):

www.black-forest-lodge.eu

Es begann im März, als Alain (für den ich unter anderem Übersetzungen erledige) mir anbot, mir bei der Erstellung meiner Webseite zu helfen. Er setzte alles auf, und wann immer es daran ging, sie mit Inhalten zu füllen, war das mein Job. Natürlich kamen tausend Rückfragen auf Alain zu, die er alle geduldig beantwortete (und wenn ich Fehler gemacht habe (wie die Seite einmal ganz lahmzulegen), hat er sich auch drum gekümmert).

Die Webseite verfügt neben vielen schönen Bildern sogar über ein Buchungssystem. Mit meiner Familie hatte ich Diskussionen darüber, ob soetwas nötig sei. Ich argumentierte immer, dass das für meinen kleinen Betrieb zu aufwendig und überzogen sei (Aufwand/Nutzen/Verhältnis). Alle anderen meinten aber, dass sie generell bei einer Unterkunft schon gerne “auf einen Blick die Preise” sehen können und dann auch buchen würden. Nun gut, da Alain sich von sich aus ins Zeug gelegt und mit den vorhandenen Mitteln ein System implementiert hat, habe ich nun eines. Mittlerweile finde ich das Buchungssystem auch gut, vor allem weil meine Zimmer alle unterschiedlich sind und man sich so sein Wunschzimmer auswählen kann.

Ihr könnt euch die Webseite gerne auf den verschiedenen Sprachen ansehen, testen und Fehler oder Verbesserungsvorschläge melden. Ich kann halt nur die Dinge ändern, die sich mit vertretbarem Aufwand ändern lassen.

Und mein Buchungssystem könnt ihr auch gleich austesten! Ich habe alle Tarife eingetragen, aber bisher nur stichprobenweise getestet. Über Feedback wäre ich echt dankbar. Ihr könnt einfach mal eine Spaßbuchung machen oder aber auch wirklich euren Urlaub für das nächste Jahr buchen. Lasst es mich nur wissen, worum es sich handelt 😉 . Ich plane die offizielle Eröffnung nun wirklich im nächsten Jahr (mehr dazu bald). Für die zweite Jahreshälfte nehme ich nun gerne sämtliche Buchungen entgegen, da sollte ich wirklich soweit sein – und zwar ohne Baustellen-Feeling in der Lodge. Für die erste Jahreshälfte auch, aber es wäre nett, wenn ihr vorher mal kurz anfragt, ob es passt. Da wird es dann wohl noch etwas persönlicher sein. Also nur zu, wenn ihr in den Weihnachtsferien euren Jahresurlaub plant!

Merci beaucoup pour tout, Alain! Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar für die ganzen Mühen, die Sie sich mit meiner Webseite gemacht haben und bin mit dem Resultat sehr glücklich. Sie haben mir so sehr geholfen. Danke auch dir schon mal im Voraus, Sergi – dafür dass du dich bereit erklärt hast, die Übersetzung ins Spanische zu machen. Ebenso gilt mein Dank allen Models auf den Bildern der Webseite sowie allen bisherigen Korrekturlesern.

Übrigens werde ich in nächster Zeit sowohl auf diesem Blog hier als auch auf meiner Webseite Artikel veröffentlichen, aber das Ziel ist, nach einer Weile nur noch auf meiner Webseite zu schreiben. Die alten Blogartikel werde ich in nächster Zeit noch auf die neue Webseite migrieren.

Und selbstverständlich auch noch: Frohe Weihnachten!

Today I will exceptionally not write about a new room which has been finished, but I present something else: the website!! We have been working on it since several months and also put a lot of work in it. But now, it is ready to be shown and used! A website is an important tool these days, I have been told so often and I agree. So I am even happier to have a presentable website now (even if I am still correcting many details and proofreading for the English version is another topic, see below in this article please). But first:

www.black-forest-lodge.eu

It started in March this year, when Alain (I am also doing some translations for him) offered me to help creating my webseite. He set it all up, and when it came to filling it with content, my job began. I had of course thousands of questions, which Alain answered patiently (or he corrected the nonsene I did, like once putting it completely out of order).

Apart from many nice pictures, the website disposes of a reservation system. I have had quite a few discussions with my family if this would be necessary at all. I always argued that this would be too complex and costly for my little company (cost/benefit ratio). But everyone else had the opinion, that it would generally for the booking of any accomodation be a big advantage to “see the prices at a glance” and to book online. Well, as Alain started himself to develop a reservation system with the tools available, I do have a booking system now. And I like it, especially given the fact that all my rooms are different and that way, you can select the room of your choice. 

I have translated the website into English myself. Well, if I write a blog article I do it without thinking too much about the language and it goes really easily, in English as in German. But when it comes to the website, I would like it to be professional. For that reason, I still search for an English native speaker to proofread it. I can’t compensate you with a lot of money, I’d prefer the deal to offer you a free night here. If you feel like doing it, please just write me. And whoever goes on my website and just spots a mistake or a bad formulation (native speaker or not), please tell me

And you can test my booking system as well. I have entered all the tariffs, but tested them only on a sample base. I’d really appreciate some feedback. You could do a booking for fun or seriously book your holiday for the next year.  Just let me know what case applies 😉 . By the way, I plan the official opening really in the next year (I will inform you soon on the details). That’s why I am happy to take bookings for the second half of the year – by then, a stay should be without the “construction-site-feeling”. But you can also come in the first half of the year. It will still be a bit more personal, I guess. But it would be nice if you asked before doing a real booking. So, if you plan the holidays of the year during Christmas, go ahead!

Merci beaucoup pour tout, Alain! I am so thankful for all the effort you put into my website and I am really happy about the result. You helped me so much. Also thanks in advance to Sergi, for agreeing to translate the Website into Spanish. And thanks to all the models on the pictures on the website and proofreaders as well.

By the way, in the time to come I will publish articles on this blog as well as on my website. But the aim is to only write on the website at some point. I will also migrate the old blog articles to the new website in the weeks to come.

And of course: Merry Christmas!

Was mich abseits meines Hauses gedanklich umtreibt – what moves my thoughts (apart from my house)

Thought

credits: pexels

Gestern habe ich beim Kochen Radio gehört – alles drehte sich um ein Thema. Und das war der Auslöser, warum ich nun diesen Gedanken niederschreibe. Das Thema an sich beschäftigt mich aber schon länger.

Ich bin irgendwie enttäuscht. Von den Medien, von der Kirche, den Mainstream-Reaktionen auf das, was in Berlin geschehen ist.

Lasst mich mit einer anderen Sache einleiten, als Grundlage für den folgenden Text: ich glaube nicht jeder, der mich kennt und meinen Blog liest, ist sich dessen bewusst, aber ich definiere mich als Christin. Mir persönlich hilft es sehr, in die Existenz eines guten Gotte zu glauben, der die Menschen liebt (diese Entscheidung, daran in meinem Leben nie mehr zu zweifeln habe ich übrigens aus dem Jakobsweg getroffen).

In Europa gab es in diesem Jahr einige Attentate. All diese machen mich wirklich traurig und ich frage mich wie immer, wenn ich von einem Akt direkter Gewalt eines Menschen gegenüber eines Mitmenschen höre: “Was lief da schief?”. Die Antwort kenne ich nicht.

Aber ich will auf etwas anderes hinaus. Nach solch einem Ereignis höre ich oft Kommentare, die ich nicht verstehe: Es scheint so einfach für Leute, die zu verurteilen, die ein Attentat begangen haben. In diesem Fall scheint es so klar, dass das nicht gut ist, verwerflich. Das mag es sein. Aber ich habe Angst vor dieser Sichtweise, die die Welt in schwarz und weiß unterteilt. In schlecht und gut.

DENN: es bewegt mich ständig, dass unser Wirtschaftssystem und Wohlstand in der westlichen Welt auf der systematischen Ausbeutung von anderen Menschen basieren. Nur weil wir den Bezug zu so vielen Dingen, die wir nutzen und konsumieren verloren haben und es nicht so offensichtlich ist, dass andere dafür geblutet haben, heißt das nicht, dass dem so nicht ist! Wer betet für die Menschen auf der anderen Seite der Erde, die für Hungerlöhne und ohne recht in Fabriken arbeiten, die unseren Wohlstand produzieren? Wer denkt so kurz vor Weihnachten an sie?

Ich weiß nicht, wie gut es mir gelungen ist, meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich wollte klar machen, dass ich enttäuscht bin, was in den Medien hochgekocht wird und was nicht. Zudem scheint es mir zu einfach, wie oft in gut und schlecht unterteilt wird. Und gefährlich wird’s, wenn auf dieser Basis das Pauschalisieren beginnt.

Aber wer denkt über die nicht so offensichtlichen Ungerechtigkeiten nach? Zum Beispiel unser Konsumverhalten, mit dem wir durchaus Einfluss auf das Leben von anderen Menschen haben (auch wenn wir deren Gesicht nicht kennen und alles weniger transparent ist). Aber zum Abschluss sollte ich vor allem anfügen, dass ich auch oft von mir selbst enttäuscht bin, wenn ich mein limitiertes Budget als Argument anführe, warum ich etwas Günstiges gekauft habe. Ich will auf keinen Fall sagen, dass ich alles richtig mache – im Gegenteil. Und trotzdem habe ich eben gepredigt 😉

Jedenfalls war es mir ein Bedürfnis, mir von der Seele zu schreiben, dass ich einige Kommentare, die ich in letzter Zeit von verschiedenen Menschen in verschiedenem Kontext gehört habe, wahrgenommen habe.

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Yesterday I was listening to the radio while cooking lunch – there was only one topic. This was the trigger to write down this thought right now. But the topic itself has already kept my mind busy for a long while.

I feel disappointed somehow. Mainly by the media, by the church, the mainstream reaction to what happened in Berlin lately.

Let me start by clarifying one point as a basis for what follows: Not everybody who knows me and reads my blog might know it, but I do define myself as a Christian. It personally helps me a lot to believe in a good God who loves us as human beings. (Actually, on the Camino de Santiago, I made the choice to never have doubts about that anymore.)

There have been quite a few attacks during the last year in Europe. All of these acts make me really sad and I always ask myself when I hear about an act of direct violence from one person against another: “what has gone wrong here?” I don’t know the answer.

But there is another point I want to make: I often hear comments which I don’t really understand after such an event: It seems to easy for people to condemn those who have committed these attacks in Europe. In this case, it seems so clear that this is not good, reprehensible. It may be. But I am afraid of this view that divides this world into black and white. Into good and bad.

BUT .. well, it always moves me that our economic system and our wealth in the Western world are mainly based on systematically exploiting other people. Just because we lost the relation to so many things we use and consume and it’s not obvious to see who has suffered for it, it doesn’t mean that it does not exist. Who is praying for the people at the other end of the world working for starvation wages without any rights in big companies actually producing our wealth? Who is thinking about them so shortly before Christmas?

I don’t know if I succeeded with this article, but I wanted to point out that I am disappointed what topics are blown up by the media. Further, it seems to easy to me, how often it is divided into good and bad. And it get dangerous at this point where it is taken as a basis to generalize.

But who is thinking about the not so obvious matters? That is for example our consumption behaviour also has a direct impact on other’s people’s lives and how bad or well off their are, even if it is unfortunately often not so transparent. Let me conclude by saying that I am at the moment often disappointed by myself because I have the impression that because my budget is quite limited  right now, I hide behind this argument “I had to buy this cheaply because I don’t have the money”. By no means I want to say that I am doing everything so well – on the contrary. But still, I am preaching 😉

I just felt like writing down how I perceived some statements I have lately heard in different contexts and from different persons. As always, I am very open for discussions.