Das offene Haus – the open house

Black Forest Lodge, House

Haustür

Als meine Haustüre diesen Herbst ausgehängt und neu gestrichen wurde, mutierte mein Haus im wahrsten Sinne des Wortes zu einem „offenen Haus“. Das erinnerte mich an einen Blogartikel, den ich schon länger im Hinterkopf hatte. Ich sage nämlich gerne, dass mein Haus ein offenes Haus sein soll. Es ist offen für Freunde und Familie, für Helfer, für Besucher, für Nachbarn … und natürlich auch in Zukunft für meine Gäste. Aber auch für Leute aus mehreren der eben genannten Kategorien zur gleichen Zeit – auch wenn es im Moment an vielen Stellen noch einer Baustelle gleicht. So sehr ich manchmal das Bedürfnis habe, alleine zu sein, ich liebe es, wenn in meinem Haus Leben durch die Gesellschaft anderer herrscht. Ich sehe dieses Haus als ein Ort des Austausches und der Inspiration, wo Menschen reden, lachen und diskutieren. Aber wo man sich auch zurückziehen kann, wenn man das Bedürfnis danach hat.

Einen essentiellen Teil nehmen die gemeinsamen Mahlzeiten ein, die ich mit allen etwas länger bleibenden Besuchern einnehme. Einen Abend bei selbstgekochtem Essen und einem Glas Wein zu genießen ist gemütlich. Zudem bringe ich dem ein oder anderen in diesem Rahmen auch gerne meine Motivation für dieses Projekt und was mich antreibt, näher. Und ich habe in den letzten Monaten schon viele grandiose Abende erlebt.

Gegenseitiger Respekt wird wohl die elementare Regel im Haus sein – aber keine Angst, ich plane nicht, an jeder Ecke ein Verbotsschild aufzuhängen 😉

Im gleichen Sinne wie ich es auf meiner Pilgerreise in ein paar Herbergen erlebt habe, kann ich mir auch vorstellen, ab und zu ein gemeinsames Abendessen mit meinen bzw. für meine zukünftigen Gäste anzubieten. Ich würde abens ein Gericht kochen, am Morgen ankündigen, was es sein wird, und dann kann man sich für’s Abendessen eintragen. Ich will aber kein Restaurant mit einer großen Karte spielen. Und um den Druck durch Erwartungen von mir zu nehmen, kann ich mir sogar vorstellen, das auf Spendenbasis laufen zu lassen. Was haltet ihr von dieser Idee? Ich bin gewillt, sie auszuprobieren und zu sehen, ob es sich rechnet und ob wir alle (die Gäste und ich) eine schöne Zeit verbringen.

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When my entrance door has been hung out this fall to be repainted, my house has literally been turned into „an open house“. And I have been reminded of a blog article that I had in mind: I usually say that my house shall be an open house. It is open for family and friends, for helpers, for visitors, for neighbours … and in the future for guests. Also for people from more categories at the same time – even if it is still partly a construction site at the moment. As much as I want and need to be on my own from time to time, I love to have people over and be in a house that is full of life. I see it as a place of exchange and inspiration, where people talk, laugh and discuss. But where people can also retire if they want to.

A fundamental part take common meals that I like to celebrate with whoever visits me and stays for a bit longer. Enjoying an evening with a self-cooked meal and with a glass of wine is nice. And at such an occasion, I also sometimes like to explain my motivation for this project and what drives me. And I already had so many great evenings in this house during the past months.

Mutual respect is probably the basic rule in the house – but don’t worry, I do not plan to hang up many prohibition signs 😉

In the same spirit I have discovered during my pilgrimage at several albergues, I think about offering common evening meals from time to time for all future guests. I would be cooking someting (one meal and I will announce it in advance in the morning) and people can sign up for it. I will not play a restaurant with a big menu. Further, I am thinking about doing this on a donation basis to keep pressure from big expectations from some people away from me. What do you think about this idea? I am willing to give it a try, see if it works out and if we (guests and me) will have a good time.

Haustür 2

The Haustüre bekommt einen neuen Anstrich – the entrance door getting a new coat

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