Landleben ist …. – county life means …

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Bäcker

*** please scroll down for the English version of the text ***

Landleben ist, wenn der Bäcker zu einem in den Ort kommt. Ein super Service, oder? Sogar direkt vor’s Haus, wenn man ein regelmäßiger Kunde ist. Soweit ist es bei mir aber noch nicht. Netterweise wurde ich aber gleich zum Einzug von einem Nachbarn informiert, dass am Samstag Morgen der Bäckerwagen im Ort hält – um Viertel nach acht ungefähr irgendwo oben im Dorf.  “Da bekomme ich noch einen kurzen Morgenlauf davor unter”, dachte ich mir am letzten Samstag. Da ich am anderen Ende des Dorfes entlanggejoggt bin, hat’s mir nicht ganz bis Viertel nach gereicht, worauf ich aus Angst, meine Brezel zum Frühstück zu verpassen, einen Sprint durch das halbe Dorf eingelegt habe. Wäre nicht nötig gewesen, da der Bäckerwagen doch eher gemütlich von Haus zu Haus fährt. Nun gut – so finde ich nach und nach heraus, wie die Dinge hier laufen. Wo ich Milch herbekomme, weiß ich mittlerweile auch. Und dass ein Mal die Woche ein mobiler Gemüsehändler in den Ort kommt, hab ich ebenfalls herausgefunden. Das ist infrastrukturmäßig ziemlich gut, wie ich finde.

Zurück zum Landleben … was mich am meisten freut, ist die Freundlichkeit der Nachbarn, und wie nett alle zu mir sind, sich bemühen, dass ich mich wohlfühle und mir Willkommensgeschenke und kleine Aufmerksamkeiten vorbeibringen. Mir ihre Hilfe anbieten und Informationen über die Abläufe geben. Das macht das Landleben bisher einfach nur großartig.

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Country life means that the baker comes to you (instead of you going to the bakery). This is a great service, isn’t it? The baker’s car here even stops in front of your house, if you are a regular client. What I am not (yet). I have just been informed that on Saturday mornings, at around a quarter past eight, the baker stops somewhere up in the village. Enough time to do a short morning run, as I thought last week. As I have been running along the other end of the village, this run ended with a sprint through the village, out of fear to miss the baker and my beloved pretzel for breakfast. This wouldn’t have been necessary, as the car drives rather slowly from house to house. Anyway, I find out step by step how things work here. By now, I also know where to get my milk from. And there is a vegetable and fruit car coming to the village as well. Infrastructurewise, everything looks quite good.

Back to the country life …. what makes me most happy is the kindness of neighbours, how nice everybody is to me and trying to help me settle here. I have been given many sweet (welcome) gifts. People offer me their help and give me useful information. That has made makes country life wonderful so far.

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