Das weiße Zimmer – the white room

Renovation

Hereinspaziert in das nächste fertige Zimmer! Die Idee, eines meiner Zimmer luftig und duftig ganz in weiß einzurichten, war schon früh geboren. Und in dem Zimmer, welches ich euch nun vorstelle, habe ich sie realisiert. Ich bin ganz begeistert, der Raum macht meinem bisherigen Lieblingszimmer, dem Bücherzimmer, definitiv Konkurrenz.

Erst mal der gewohnte Vorher-Nachher-Vergleich (der Heizkörper ist glaube ich der einzige Teil, der erhalten geblieben ist):

Come into the next room which is ready! The idea to decorate one room brightly, aerially and freshly completely in white, was born early on in the renovation process. And I realized it in the room which I will present you right now. I am enthusiastic about it, this room already competes with my so far favourite one, the book room.

First, the usual before-after-comparison (I think that the heating is the only thing that remained) :

Hier nochmal das fertige Zimmer, …

And here the finished room again, …

welches unter anderem über einen 3. oder gar 4. Schlafplatz verfügt durch das Schlafsofa. An dem Bild oben drüber freue ich mich enorm:

which disposes of a 3rd or even 4th sleeping place thanks to the sleeping couch. And I am happy about this beautiful picture:

Einen Schreibtisch gibt es auch. Zwar keinen Balkon, aber Gartenblick.

There’s also a desk. No balcony, but garden views.

Ein besonderes Schmuckstück ist die restaurierte Kommode, die sich bereits im Haus befand. Oben drauf ist eine Marmorplatte mit Marmor aus den 1930er Jahren.

A jewel is the renovated dresser, which has already been in the house. It is covered by a marble plate from the 1930ies.

Die Lampe oben drüber ist auch wunderschön (danke, Frau Othman!). Ich hab sie nicht richtig ablichten können mit dem Fotoapparat, am besten, ihr schaut sie euch selbst an. Jedenfalls besteht sie aus vielen herabhängenden Ketten mit Glitzersteinchen. Zumindest ist die weibliche Fraktion hier mal wieder ganz angetan 😉 Ich denke, viele andere Frauen werden es auch sein. Auch wenn der Papa nicht ganz so begeistert war im Voraus, so hat der die Lampe im Nachhinein noch mit viel Geduld und Aufputz-Kabelschacht angebracht, auch wenn es im Voraus ja viel einfacher gewesen wäre … aber da wusste ich noch nicht genau, welche Ecke das gute Stück zieren sollte.

The lamp above it is also beautiful (Thanks, Frau Othman!). I didn’t catch it properly with my camera, but you will see it if you visit. It consists of many drooping strings with glittering sontes. At least the female fraction immediately loved it 😉 And I guess many other women will do so. Dad didn’t really share this enthusiasm, but still, he mounted it with a lot of patience at a pretty late stage in the decorating phase … even if it would have been easier before. But I didn’t know before, which corner of the room this piece of art should enlighten.

Und ein eigenes Badezimmer gibt es natürlich auch. Macht schon einen Unterschied, ob ein nagelneues Badezimmer, das man für sich hat, direkt an die Zimmertüre grenzt. Oder ob man 2 Meter über den Flur laufen muss für ein älteres Badezimmer. Auch letzteres finde ich absolut tolerierbar, ersteres ist halt etwas mehr Luxus.

And there is of course an en-suite bathroom. There is a difference between having a brandnew bathroom for your own adjacent to your room. Or if you need to walk 2 meters over the hallway for an older bathroom. The latter is also tolerable for me, but the first thing is definitely more luxurious.

So viele Bilder zum Renovierungsprozess habe ich gar nicht gefunden. Das Zimmer fristete in meiner Wahrnehmung immer eher ein Schattendasein. Jedenfalls wurde im Mai diesen Jahres der Durchbruch für die Tür zum Badezimmer gemacht, welches 2 Monate später eingebaut wurde:

I didn’t find that many pics from the renovation process. I actually didn’t notice the room so much. But in may of this year, it started with a wall throughput for the bathroom which has been built in 2 months afterwards:

Vom Verspachteln und Ausprobieren des Streichputzes habe ich wenig mitbekommen, da ich zur gleichen Zeit meine ersten Schritte im Bodenverlegen in einem anderen Raum machte und Gästezimmer hergerichtet habe. Aber meine Eltern haben das auch alleine mal wieder sehr gut hinbekommen:

My parents did the scoffing and trying out the brush-on plaster pretty much on their own while I dedicated myself to floor laying in another room and preparing guest rooms. But as usual, I can let them work on their own:

Sodass ich mich dann im Anschluss meiner aktuellen Lieblingsbeschäftigung widmen und den Boden selbstständig (zumindest bis zur Türschwelle) verlegen konnte.

After that, I performed my currently favourite activity: floor laying, also in this room. 

Nochmal das Ergebnis nach dem Einrichten. An der Wand hängt ein schönes Tannenbaumgedicht auf Französisch und Letizia hat das künstlerisch umgesetzt (danke). Am Wochenende haben sowohl meine Mama als auch ich daran gedacht, dass an die Wand auch eine Sammlung aus vielen verschiedenen Bilderrahmen passen würde, was ja gerade der letzte Schrei ist, wenn man Einrichtungskataloge ansieht. Wenn ich mal Muße bekomme, probiere ich das vielleicht noch aus.

And again the final result. There’s a nice poem in French about fir trees on the wall, and Letizia painted the idea (thanks). On the past weekend, both my mom and myself, we had the idea that a collection of many small framed pictures would fit well on this wall. And this is really trendy, you can see something like this in every magazine. Maybe I will try it out one day.

Ich bin bereits mittendrin, das nächste Zimmer einzurichten, welches auch richtig schön zu werden scheint … seid gespannt!

I am already decorating the next room which also looks very promising … you can be curious!

Es geht Schritt für Schritt weiter – progressing step by step

Renovation

Es ist in den letzten Wochen etwas ruhiger geworden auf dem Blog hier. Das liegt daran, dass sonst viel los war. Gefühlt zu viel, vor allem unter der Woche, was mich vom Renovieren und Voranbringen meiner Unternehmung abbringt. Ich will mich wieder mehr auf mein Projekt fokussieren, auch wenn ich mich für viele andere Dinge interessiere. Umso mehr habe ich die letzten Wochenenden genossen: nach den ersten Besuchern im September und Oktober wurde es ein wenig ruhiger und der regelmäßige Besuch hieß “nur” noch “Papa” oder “Mama und Papa”. Nicht falsch verstehen, ich habe den Besuch meiner ersten Gäste wahnsinnig genossen und freue mich auch auf ganz viele weitere! Nur durch die etwas ruhigere Zeit kam ich selbst noch ein wenig zum Renovieren, wozu ich sehr motiviert bin und was auch richtig gut getan hat, da ich auch immer das Gefühl hatte, selbst bisher zu wenig mitangepackt zu haben, da es für mich dringlichere Dinge zu organisieren gab. Umso therapeutischer haben die Wochenenden ohne viel Ablenkung gewirkt. Wir waren vor allem an den zukünftigen Zimmern mit eigenem Bad zugange. So wurde die Decke im einen Zimmer nach Monaten mal wieder angebracht:

It has become quieter on this blog in the last weeks. This is due to the fact, that there have been many other things going on. It felt too much to me, particularily during the weekdays, too many things keeping me away from moving on with my venture. I want to focus more on my project again, despite being interested in many things. But I enjoyed the last weekends even more: it has become a bit quieter and the regular vistors were “only” “dad” or “mom and dad”. Don’t get me wrong, I enjoyed having my first guests very, very much and I am looking forward to having many more. But through these quieter times, I could renovate myself quite a bit, something I really wanted to do as well. Because I had this feeling to not have done enough myself in the house as there have always been more urgent tasks for me. So it was like a llittle therapy to renovate myself. We concentrated on the future guest rooms with ensuite-bathrooms. E.g. the new ceiling has been fixed months after tearing off the old one:

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Und weiter geht es mit der Begradigung der Wände … mit sämtlichen Mitteln im Einsatz:

And it goes on with evening out the walls … with several tools:

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Vorletztes Wochenende habe ich zum ersten Mal Streichputz ausprobiert. Ich war erst skeptisch, da dieser recht teuer ist, auch empfindlicher als Tapete, da ich mit dem Auftragen nicht vertraut war und es auch nicht auf jedem Untergrund geht. Im Zimmer unten ist er aber sehr gut getrocknet (direkt nach dem Auftragen, war ich mir sicher, dass da Flecken bleiben) und es ging echt fix und sieht schön aus. Also doch nicht so schlecht an manchen Orten.

Und der Boden wurde direkt danach auch rausgerissen, damit ich mich meiner neuen Lieblingsbeschäftigung beim Renovieren widmen konnte…

On the penultimate weekend, I have tried out brush-on plaster for the first time. I have been quite sceptical in the beginning, as it is relatively expensive, more easily damageable than wallpaper, further I didn’t know how to brush it on and it does not work on every surface. Directly after applying it, I was sure it wouldn’t dry out spotlessly. But this assumption turned out wrong – it worked, it was a fast process and it looks nice. So, not a bad option at all at some places.

And the old floor was removed directly afterwards, so that I could turn to my new favourite renovation activity…

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Dem Bodenverlegen. Das Prinzip ist recht einfach, wenn es keine Komplikationen wie krumme Wände oder Türschwellen gibt. Und man sieht so schnell einen so schönen Fortschritt. Ich bin begeistert. Nachdem ich den Tag in der Hocke verbracht habe (und nicht auf den Knien), hatte ich unglaublichen Muskelkater in den Oberschenkeln (nicht vergleichbar mit jeglicher läuferischer Aktivität). Und fühlte mich mental aber wie nach einer Therapie … einfach mal einen Tag lang nur einer Aktivität nachgehen und nicht durch alles mögliche drausgebracht werden.

Laying floors. The principle is pretty simple, if there are no complications like uneven walls or doorsteps. And you can see some progress really fast. Having spent one entire day in a squat position (and not on my knees), I had completely sore thigh muscles the next day. Not comparable to any running related activity. But mentally, I felt like after a therapy… just dedicating myself to only one activity for one day without being disturbed.

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Die Sonntagmorgenläufe sind bei uns zu einem festen Ritual geworden.

The Sunday morning runs have become a fixed ritual.

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Kaffeepausen auch. Scheint die Sonne im Schwarzwald, wenn es am Bodensee Nebel hat, ist der Papa glücklich. Auch wenn er den ganzen Tag am Schaffen ist 😉 . Also brauche ich wirklich kein schlechtes Gewissen zu haben.

Und Igelsberg ist wirklich ein SEHR sonnenverwöhnter Ort.

Regular coffee breaks as well. If the sun shines in the Black Forest while it’s foggy at the lake of Constance, daddy is happy. Even if he works all day long 😉 So I really don’t have to feel guilty.

And Igelsberg is a TRULY VERY sunny place.

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Und zur Not werden die Pause in die gemütliche Garage verlegt, geht auch:

A break inside the cozy garage works as well:

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Ich bin gerade am Einrichten von zwei Zimmern, die glaube ich wunderschön werden, und am Übersetzen der Webseite. Sprich, ich habe bald viele neue Dinge, die ich auf dem Blog vorstellen kann. Ein Ausblick (geplante Eröffnung etc.) gibt’s auch bald und eventuell habe ich auch Muße, einen meiner vielen Gedanken mal wieder aufzuschreiben.

I am currently decorating two rooms which I think will look very beautifully. And I am translating the website. So, I will soon have to present new things on the blog. I will give an outlook (planned opening etc.) will follow soon as well and maybe I will feel like writing down one of my many thoughts as well.

Forest Bathing

Black Forest

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Letzte Woche habe ich einen Artikel über einen Wellness-Trend aus Japan gelesen. Er nennt sich “Forest Bathing” , also “ein Bad im Wald nehmen” oder “shinrin-yoku” (森林浴) auf Japanisch (googelt das mal, dazu gibt’s wahnsinnig viele Infos). Dieser Trend oder eher diese Art von Erlebnis passt ziemlich gut in mein Konzept.

Die Aktivität ist recht einfach, und daher auch einfach zu erklären: In den Wald gehen, Zeit dort verbringen, alles was man sieht und hört in sich aufnehmen und die frische Luft einatmen. Klingt irgendwie therapeutisch, und das soll es auch sein.

“Forest Bathing” soll die mentale und physische Gesundheit verbessern. Es wurden sogar mehrere Studien über die positiven Effekte davon, Zeit an der Natur zu verbringen, durchgeführt.

Wirkungen wie Stressabbau, ein besseres Immunsystem, Stimmungsverbesserung, ein gesteigertes Energielevel und besseres Schlaf sollen dadurch festgestellt worden sein. Und die Ergebnisse führen weiter zu einer niedrigeren Cortisolproduktion, einem niedrigeren Puls, einem niedrigerem Blutdruck und einer höheren Aktivität der Nervenzellen. “Waldmedizin” kann laut dieser Studie als eine Art präventive Medizin gesehen werden. Und manche Studien behaupten sogar, dass “Forest Bathing” krebsvorbeugend wirken kann (der Grund hierfür: Bäume produzieren sogenannte Phytonzide, ätherische Öle aus Holz, mit deren Hilfe sie sich selbst vor Bakterien und Insekten schützen – und diese können sich genauso positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken).

Ich bin ein großer Befürworter davon geworden, Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Mittlerweile brauche ich auch meine tägliche Dosis frische Luft – wobei ich als Jugendliche tagelang lesend drinnen verbringen konnte. Wie ihr wohl wisst, liebe ich es, draußen laufen zu gehen. Aber spazieren oder wandern auch – jedes Mal, wenn ich langsamer loslaufe, dann weiß ich zu schätzen, dass ich meine Umwelt bewusster wahrnehme und in mir aufnehme. Daher gefällt mir das Konzept des “Forest Bathing” mit dem Fokus auf dem Wald, der Natur und der frischen Luft auch so gut. Und ich freue mich zu lesen, dass dies ein “Trend” ist – zurück zu den einfachen, natürlichen Dingen. Und ich bin von der positiven Wirkung, Zeit draußen inmitten der Natur zu verbringen, überzeugt.

Auch überzeugt? Ihr könnt auf jeden Fall zu mir kommen um das auszuprobieren! Ich kann die Krebsvorsorge nicht garantieren, aber ich glaube schon, dass ihr euch nach “Forest Bathing” gut fühlen werdet.

Die Bilder wurden während eines Bades im Walde letzte Woche gemacht, an einem recht nebligen Novembertag, zwischen der Zeit des goldenen Herbstes und der Periode, wenn alles schneebedeckt sein wird. Die Natur ist immer schön und die Veränderungen durch die verschiedenen Jahreszeiten, die es hier in Deutschland gibt, sind meiner Meinung nach auch etwas sehr Interessantes und Besonderes.

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Last week, I read an article about a wellness trend coming from Japan. It is called “Forest Bathing” or “shinrin-yoku” (森林浴) in Japanese (you an google it and will find a lot of content on this topic). This trend or rather experience kind of fits very well in to my concept. Let me explain.

The activity is pretty simple, and therefore it’s simple to explain the term “Forest Bathing”: Just go to the forest, spend some there and breathe in the fresh air. Slow down and take your time to pay attention to the sights, smells and sounds of nature. This might sound therapeutical, and that’s what it is supposed to be.

Forest bathing is said to improve people’s physical and mental health. There have even several studies been conducted on the positve effects of spending time in nature.

It starts benefits like stress relief, calmness, improvement of the immune system, mood enhanhecment, increase of energy levels and better sleep. And it goes to lower concentrations of cortisol, lower pulse rate, lower blood pressure and greater nerve activity, “forest medicine” is to be seen as a form of preventative medicine in this respect. But some studies even claim that “Forest Bathing” could even prevent cancer (the reason: trees produce phytoncides, essential oils from wood, to protect themselves from rotting, or being eaten by insects or animals – and these can be beneficial for humans, too).

I have become a big advocate of spending time outside in the nature. I need to breathe fresh air on a daily basis now, even if it’s just for a short walk – whereas when I was younger, I could spend days inside reading books. As you probably know, I love to go running outside. But walking as well – I appreciate it everytime I do it, because it’s slower, I soak up the envirnoments much deeper and see a lot more details around me. Therefore, I really like the concept of “Forest Bathing” with the focus on the forest, the nature, the fresh air. And I am happy to hear about this becoming a “trend” – back to the simple, natural things. And I am convinced of the beneficial effects of spending time outside in the nature.

Are you convinced or not? Anyway, you can come to my place and try it out now! I can’ guarantee the cancer-preventive effects, but I think you will feel good after a forest bathing experience.

Pictures were taken during a forest bath last week, on a foggy November day, after the golden autumn and before everything will be covered in white. Nature is always beautiful and the change of it with the different seasons as we have it in Germany are something very interesting and special in my opinion.

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Das erste “Luxus-Zimmer” – the first “luxury room”

Renovation

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Luxus ist ja relativ … aber bei mir heißt das: das erste Zimmer im mittleren Stock mit eigenem Badezimmer ist fertig! Und es hat auch einen Balkon und zwei Betten mit 1,4m Breite:

Luxury is relative… but in my case it means: the first room in the middle floor with its own bathroom is ready! And it also has a balcony and two beds with 1,4m:

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Die beiden Betten habe ich extra gekauft, der Rest der Einrichtung war mehr oder weniger schon vorhanden, wie der Schreibtisch. Die schönen Holzstühle habe ich geschenkt bekommen und weiß gestrichen (danke, Samuel und Levin. Ich zeig es euch bald in echt, solltet ihr das vorher lesen).

I bought both beds new, but the rest of the interior has already been here or given to me. 

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Die Nachkästchen wurden blau gestrichen und ich hab neue Griffe montiert.

The bedside table was painted in blue and I renewed the silver handles.

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Hakenleisten kann ich mittlerweile selbst bauen und aufhängen (am Schreinern von Kofferbänken bin ich dran, noch nicht 100% erfolgreich bisher).

I am able to make and fix hook racks by now (but still struggling with carpentering benches for suitcases).

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Der Wandbehang…

The wall decoration…

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Und das neue Badezimmer, was nun auch vollständig fertig ist:

And the brandnew bathroom, completely finished now:

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Beim Anbringen der Accessoires und Lampen… es sieht alles so schnell wieder nach Baustelle aus.

You need so many things to fix the accessories and lamps…

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Ein Vorher-Bild habe ich gefunden von diesem Raum:

I found one before-picture:

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Und noch schöner ist der Unterschied hier zu sehen.

And here, the difference is even more striking.

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So schön, wieder ein Zimmer ganz fertig zu haben. Hier konnte ich auch selbst viel tapezieren, streichen, Boden verlegen und einrichten, wodurch ich erst recht einen Bezug zu diesem Zimmer bekommen habe. Wie soll ich es nennen? Für mich ist es ja das Romantik-Zimmer durch die Tapete. Jemand anders (ich weiß nicht mehr wer) fühlte sich durch diese an China erinnert. Ein Blumenzimmer gibt es bei mir ja schon. Und ein enzianblaues Zimmer auch… Vorschläge willkommen.

I am happy to finally have finished another room. And as I could do a lot myself starting with wallpapering and painting, to laying the floor and designing, I do have a relation to this one. How shall I call it? It is somehow the romantic room to me because of the wallpaper. But someone (I don’t remember who said this) felt reminded of China by it. And I do already have a flower room and a gentian-blue room… I am open for suggestions.

Die Frühstücksräume – the breakfast rooms

Black Forest Lodge

Es war ein langer Weg …. schon vor über einem Jahr begannen die Tapezierarbeiten hier. Aber nun sind die beiden Frühstücksräume fertig! Der letzte Schritt bestand am Wochenende im Anbringen einer Lampe, die erst einmal aus München hier her kommen musste (danke für’s Holen, Lukas!). Ich würde sagen, die beiden Frühstücksräume können sich sehen lassen und ich bin bereit, für ein paar mehr Leute als vorher Frühstück zu machen:

It has been a long way …. more than one year ago the wallpapering works have already started here. But now they are ready: the breakfast rooms! The last step has been to hang up a lamp last weekend (which had to be brought here from Munich (thanks for getting it, Lukas). I think these rooms look presentable now, and I am ready to make breakfast for a few more people than before:

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Bei den Wänden habe ich mich zur Hälfte für ein helles Gelb entschieden, da mir diese Farbe in einigen Restaurants und Cafés positiv aufgefallen war, weil sie warm wirkt.

I have decided for a pastel yellow at half of the walls, because I noticed yellow and its warm effect in quite a few restaurants and cafés. 

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Das restaurierte Küchenbuffet ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Das war alles meine Mama, welche im “Winterurlaub” ein paar ganze Tage geschliffen und gestrichen hat. Mittlerweile ist sie definitiv Profi auf dem Gebiet. Und ich bin enorm froh über den schönen Stauraum.

The renovated  kitchen buffet has become a jewel. All thanks to my mom, who spent a few entire days renovating it during the “winter holiday”. She definitely is an expert now. And I have such a nice storage space.

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So sah der obere Teil vorher aus…

The upper part looked like this before…

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Und durch den Einbau der Badezimmer musste ein Abwasserrohr nach unten verlegt werden. Dies hieß im August zunächst Rohr verkleiden und dämmen:

Because of the bathrooms in the upper floor, a sewage pipe had to be laid downwards. Hence, we had to disguise insulate the pipe first:

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Das gleiche mit der Außenwand:

The same with the exterior wall:

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Und nach dem Verspachteln, Tapezieren und Streichen und Bodenverlegen wurde der (Bier-)kühlschrank und die Kaffeemachine gekauft. Läuft alles.

And after scoffing, wallpapering, painting and laying a new floow, I bought a fridge (for beer) and a coffee machine. It all works.

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Und nun der Blick ins andere Zimmer:

And the view towards the other room:

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Auch eine Kochnische wurde eingebaut. Ich hab mich für einen Einbau entschieden, damit Gäste auch mal kochen können, wenn sie etwas Warmes essen aber doch nicht in ein Restaurant fahren möchten. Mal sehen, wie das ankommt.

And a kitchenette has been built in. I decided for it to give guests a chance to cook, who want to eat something warm but not drive to a restaurant. We’ll see how this will work.

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An der Renovierung dieser beiden Räume waren so viele Leute beteiligt, dass ich nicht alle aufzählen werde. Aber danke an jeden einzelnen!

So many people have participated in renovating these rooms. I won’t name all. But thanks to each one of you!

 

Wandern im Nationalpark – hiking in the national park

Black Forest, Sports

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Nachdem meine letzten Gäste mir von ihrer Wanderung im Nationalpark über den Karlsruher Grat und zum Edelfrauengrab und den Wasserfällen vorgeschwärmt haben, bekam ich ja große Lust, auch wandern zu gehen. Den vergangenen Sonntag nutzte ich spontan, um die gleiche (hier ausgeschriebene) Tour zu machen.

Zu Beginn eine frische Morgenstimmung im Wald:

After my last guests told me about their great hike in the national park over the “Karlsruher ridge” and to the “Edelfrauengrab” and the waterfalls, I wanted to go hiking as well. And that’s what I did last Sunday, to do the same tour (which is described here).

First, the fresh and silent morning in the forest:

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Als ich einmal falsch abbog, entdeckte ich ein paar stachelige Kugeln auf dem Boden. Zunächst musste ich an Seeigel denken, da ich am Vorabend eine Doku über die Provence gesehen hatte, wo Seeigel als Spezialität gelten. Franzosen eben, wie man sowas essen kann, genauso wie Froschschenkel, ist mir echt schleierhaft, vor allem wenn ein Land so tollen Ziegenkäse produzieren kann… egal.

Zurück zum Thema. Ein paar Minuten später fiel der Groschen und mir wurde klar, dass es sich um Esskastanien handeln müsse. Also begann ich zu sammeln, um mir abends eine Maroni-Suppe zubereiten zu können.

Und ab jetzt werde ich mich für ein Foto auch öfter mal auf den Boden legen:

When I once took the wrong way, I discovered some spiny balls on the ground. I first had to think of sea urchins, which were mentioned in a documentary on the Provence I had watched the night before. They are dealt as a great speciality there. French people … I don’t undertand at all how you can eat such things, just as frog’s legs, especially if a country produces such amazing goat cheese… never mind.

Back to the topic. A few minutes later, the penny dropped and I realized that the balls must be chestnuts. I started to collect them to make maroni soup in the evening.

And from now on, I will lay on the floor more often for a picture:

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Danach die Wasserfälle. Schön, aber total überfüllt an einem Sonntag Mittag.

Then the waterfalls. Beautiful, but a too crowded place on a Sunday afternoon.

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Und nun das Highlight: der Karlsruher Grat. Ich kann bestätigen, was mir gesagt wurde: man sollte trittsicher und schwindelfrei sein. Aber wenn das der Fall ist, dann kann man hier ein wenig klettern, was richtig Spaß macht (nur: ein paar weniger Maroni im Rucksack hätten es aber auch getan, dachte ich mir, als ich am Berg hing). Und wenn ich das sage, dann kann es nicht zu anspruchsvoll sein 😉

And now the highlight: der Karlsruher Grat. I can confirm that you should be sure-footed and free from giddiness for this. But if you are, you will enjoy this. Just as I did (I just wished I had collected a little less chestnuts, feeling their weight in my backpack when hanging on the hill). And if I say this, it can’t be too hard 😉 

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Die Ausblicke sind ein Traum um diese Jahreszeit.

The views are georgeous at this season.

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Danach war ich schon etwas fertig. Es ging aber noch den letzten Anstieg hoch…

I have been a little tired afterwards. The last uphill part…

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bis die Wanderung dann nach den anspruchsvollen Auf- und Abstiegen und Kletterpartien auf breiten, flach abfallenden Wanderwegen ausklingt. Mit ebenfalls wunderschönen Landschaftsbildern:

before the hike ended after the challenging up and down and climbing parts with a comfortable, slightly descending path. Also marvellous landscape pictures: 

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Der Nationalpark hat echt einiges zu bieten. Auch wenn ich noch nicht oft dort war, immerhin habe ich es am Sonntag geschafft. Und ich komme wieder.

The national park definitely has a lot to offer. I had aimed to go there more often, but at least I made it this time. And I will be back. 

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Und es sieht immer noch so aus, als würde ich alles andere machen als Renovieren. Das stimmt aber nicht. Ich bin fleißig am Kleinmöbelstücke bauen und Einrichten des ersten Raumes mit eigenem Badezimmer. Und die Frühstücksräume sind nun auch wirklich, wirklich fast fertig. Ich warte nur noch auf eine Lampe, dann zeige ich sie (hoffentlich nach dem nächsten Wochenende).

And it still looks like I’d be doing everything but renovating. Not true! I am building little furniture pieces and am decorating the first room with its own bathroom. And the breakfast rooms are really almost done. I am only waiting for one lamp, then I will show them to you (hopefully after the coming weekend).